Gesundheit A-Z

Hydramnion

krankhaft vermehrte Fruchtwassermenge, die entweder durch fetale Missbildungen des Magen-Darm-Trakts (z. B. Ösophagus- oder Duodenalatresie) oder des zentralen Nervensystems (z. B. Spaltbildung im Bereich des Kopfes oder des Rückens) mit resultierenden Schluckstörungen entsteht. Auf Seiten der Mutter kommt als Ursache für ein Hydramnion ein Diabetes mellitus oder Syphilis in Betracht. Ein Hydramnion tritt auch bei Morbus haemolyticus neonatorum infolge Rhesusunverträglichkeit auf. Die Zunahme der Fruchtwassermenge auf bis zu 2 Liter führt zu einer erheblichen Vergrößerung der Gebärmutter, die sich verhärtet und prall tasten lässt und druckempfindlich ist. Die Konturen des Kindes sind kaum zu tasten, die kindlichen Herztöne nur unzureichend ableitbar. Ein Hydramnion führt bei der Mutter zu Atemnot und Beinödemen.
Meereswürmer
Wissenschaft

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Eine Symbiose mit Bakterien ermöglicht es drei Arten von Meereswürmern, in einer extremen Umwelt zu überleben: Dank bakterieller Kälteschutzproteine können die wechselwarmen Würmer das Meeressediment der Antarktis besiedeln. Das zeigt eine Studie anhand von Analysen des Erbguts und der Proteine der Würmer. Die Bakterien wiederum...

Oktopus
Wissenschaft

Unterschätzte Intelligenz

Studien zu Oktopussen und Krebsen zeigen: Auch wirbellose Tiere sind schlau – und empfindsam. von BETTINA WURCHE Im schlammigen Meeresboden gräbt ein Oktopus eine Kokosnussschale aus, klemmt sie sich unter die Arme und marschiert davon. Als er eine zweite Schale findet, setzt er sich hinein und zieht die andere als Dach über sich...

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