Gesundheit A-Z
Hydramnion
krankhaft vermehrte Fruchtwassermenge, die entweder durch fetale Missbildungen des Magen-Darm-Trakts (z. B. Ösophagus- oder Duodenalatresie) oder des zentralen Nervensystems (z. B. Spaltbildung im Bereich des Kopfes oder des Rückens) mit resultierenden Schluckstörungen entsteht. Auf Seiten der Mutter kommt als Ursache für ein Hydramnion ein Diabetes mellitus oder Syphilis in Betracht. Ein Hydramnion tritt auch bei Morbus haemolyticus neonatorum infolge Rhesusunverträglichkeit auf. Die Zunahme der Fruchtwassermenge auf bis zu 2 Liter führt zu einer erheblichen Vergrößerung der Gebärmutter, die sich verhärtet und prall tasten lässt und druckempfindlich ist. Die Konturen des Kindes sind kaum zu tasten, die kindlichen Herztöne nur unzureichend ableitbar. Ein Hydramnion führt bei der Mutter zu Atemnot und Beinödemen.
Wissenschaft
Müllhalden stoßen mehr PFAS-Chemikalien aus als gedacht
Viele städtische Mülldeponien stoßen regelmäßig „Rülpser“ aus, bei denen Abgase vom Zerfall des Mülls in die Umwelt gelangen. Da auf den Deponien auch Produkte landen, die per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – sogenannte PFAS-Chemikalien – enthalten, gelangen mit diesen Ausgasungen der Müllhalden auch diese Schadstoffe in...
Wissenschaft
Zu viel oder zu wenig
Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Einfachzucker Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangt. Wenn dieser Mechanismus gestört ist, kommt es zu Diabetes unterschiedlichen Typs. von SIGRID MÄRZ Zucker ist eine unserer wichtigen Energiequellen: schnell verfügbar und in der Regel gut verträglich. Wenn wir von Zucker sprechen,...