Lexikon
Palisạdenwurm
Dioctophyme renalein der Niere von Fisch fressenden Tieren wie Robben und Hunden, selten aber auch bei Rindern, Pferden und Menschen schmarotzender Fadenwurm. Das Weibchen wird 1 m, das Männchen 40 cm lang. Die Eier werden mit dem Urin ausgeschieden und gelangen in den Darm von Borstenwürmern (Branchiobdelliden; 1. Zwischenwirt), die an Kiemen von Krebsen leben. Der Wurm wird von einem Fisch (2. Zwischenwirt) gefressen, in dem er heranwächst und sich einkapselt, bis er wieder durch Fraß in seinen Endwirt gelangt.
Wissenschaft
Cum hoc ergo propter hoc
Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...
Wissenschaft
Haus unter Strom
Solarzellen an Hausfassaden könnten den gesamten täglich benötigten elektrischen Strom erzeugen. Neue Techniken helfen, das zu verwirklichen – und sie ermöglichen eine attraktive architektonische Gestaltung. von HARTMUT NETZ Seit der Jungsteinzeit vor über 10.000 Jahren, als die Menschen die ersten festen Bauten errichteten, ist...
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