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LEXIKON

Patronmikon

[
das, Plural Patronymika; griechisch
]
aus dem Namen des Vaters oder Stammvaters gewonnener Personenname, gebildet 1. mittels Ableitungssilben, z. B. griechisch -ides, -iades (Atreides, „Sohn des Atreus“), russisch -ewitsch, -owitsch für Männer (Iwanowitsch, „Sohn des Iwan“) und -ewna, -owna für Frauen (Iwanowna, „Tochter des Iwan“), lateinisch -ius (Tullius, „Sohn des Tullus“), deutsch -ing, -ung (Henning, „Sohn des Hans“); 2. durch Zusammensetzung mit einem Wort für „Nachkomme“, „Sohn“ oder „Tochter“, z. B. Sohn: skandinavisch, englisch, deutsch -son, -sen, so in Svenson, Petersen; irisch Fitz-, so in Fitzgerald; irisch, schottisch Mac-, so in Macmillan; arabisch ibn, so in Ibn Saud; hebräisch ben, so in ben Isaac. Tochter: skandinavisch-dottir, -dotter, so in Svensdotter; 3. mit einfachem Genitiv, z. B. Friedrichs, irisch O' (O'Connor). Häufig wurden Vatersnamen zu Geschlechtsnamen (vgl. deutsch Karolinger; griechisch Atriden).
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