Lexikon
Phosphoreszẹnz
[
die; griechisch
]die Eigenschaft mancher Stoffe, nach Belichtung mit sichtbarem oder ultraviolettem Licht nachzuleuchten; eine Art der Lumineszenz. Die Stoffe nehmen die Lichtenergie auf und strahlen sie als längerwelliges Licht mehr oder weniger schnell wieder aus. Phosphoreszierende Stoffe (Phosphore) sind meist Kristalle, deren Gitterstruktur durch ganz geringe Beimengung eines Fremdstoffs gestört ist. Solche Stoffe sind u. a. die stark geglühten und mit geringen Mengen von Schwermetallsalzen versetzten Sulfide der Erdalkalimetalle und des Zinks.
Wissenschaft
Auch tote Zähne können schmerzen
Warum der Tod eines Zahns dem Leid manchmal kein Ende bereitet, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Man liegt nachts im Bett, und es ist, als ob im Kopf ein Presslufthammer tobt. Wellen pochender Schmerzen jagen durch den Kiefer, jeder Kontakt der Zähne löst eine dröhnende Explosion aus. Tabletten helfen nicht, allenfalls bringt...
Wissenschaft
Blutvergießen an der Tollense
Knapp 30 Jahre ist es her, dass an den Ufern der Tollense im heutigen Mecklenburg-Vorpommern ein pfeildurchbohrter Knochen gefunden wurde. In der Folgezeit trugen die Archäologen Überreste von etwa 140 Menschen zusammen. Die Untersuchungen ergaben: Sie sind etwa 3.300 Jahre alt. Doch was damals im Tollensetal geschah, ist bis...