Lexikon
Poznań
[ˈpɔznanj]
deutsch PosenStadt im Westen von Polen, an der Warthe, Hauptstadt der Wojewodschaft Wielkopolskie, 561 000 Einwohner; katholischer Erzbischofssitz; Universität (gegründet 1919), technische Universität, medizinische Universität, Musikakademie u. a. Akademien; Museen, Theater, Oper, Philharmonie; Dom (1431 begonnen), Renaissance-Rathaus, Kulturpalast (ehemaliges Kaiserschloss, 1910 in neuromanischem Stil für Kaiser Wilhelm II. erbaut); Handelszentrum, Messe; Bau von Dieselmotoren und Präzisionsgeräten, Aluminiumverarbeitung, Textil-, Nahrungsmittel-, chemische und elektrotechnische Industrie; internationaler Flughafen. – Die frühslawische Siedlung war im 10. Jahrhundert Sitz der polnischen Herzöge; 968 Bischofssitz. Um 1250 legten deutsche Siedler die Neustadt an. 1815–1830 war es Hauptstadt des preußischen Herzogtums, 1830–1919 der preußischen Provinz gleichen Namens. Mit Beginn des 2. Weltkriegs 1939 kam Posen noch einmal an das Deutsche Reich (Vertreibung der Polen). Mit der Rückeroberung durch sowjetische Truppen 1945 wurde Posen wieder polnisch (Vertreibung der Deutschen).
Wissenschaft
Das Salz des Meeres
Meer und Salz gehören untrennbar zusammen – zumindest als Begriffe. Doch die Natur und der Mensch fanden Wege, das „weiße Gold“ vom Wasser zu trennen. Von ROLF HEßBRÜGGE Hallstatt im Salzkammergut: Die österreichische Postkarten-Idylle lockt bis zu einer Million Touristen pro Jahr hierher, vor allem aus Fernost. Neben den...
Wissenschaft
Atomstrom aus der Batterie
Wir neigen dazu, radioaktives Material in erster Linie als gefährlich zu betrachten, und das aus guten Gründen. Dass es strahlt, bedeutet aber auch, dass es kontinuierlich Energie abgibt. Radioaktive Materialien eignen sich daher hervorragend für Batterien. Wird dabei ein Material mit einer langen Halbwertszeit verwendet, können...