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Was ist das Kennzeichen der Planwirtschaft?
Alle Wirtschaftsprozesse werden durch den Staat in Wirtschaftsplänen im Voraus festgelegt. Die Unternehmen haben keinen Entscheidungsspielraum, was und wie viel sie produzieren, denn allein der Staat bestimmt Art und Menge der Güter. Die Planwirtschaft wird daher auch »Zentralverwaltungswirtschaft« genannt.
In der Planwirtschaft wird in der Regel ein Wirtschaftsplan für mehrere Jahre aufgestellt. Für die Betriebe ist die fristgerechte Erfüllung der Planvorgaben oberste Pflicht. Die Übererfüllung der Pläne wird durch Leistungsprämien belohnt. Bleiben die Leistungen hinter den Vorgaben zurück, so folgen daraus finanzielle Einbußen oder staatliche Zwangsmaßnahmen.
Übrigens: Der Plan legt nicht nur Produktionsart und -menge fest, sondern auch, für wen die Güter hergestellt werden. Somit sind auch die Haushalte in ihren Konsumentscheidungen nicht frei. Kaum ein Haushalt hat die Möglichkeit, einen Wirtschaftsplan nach eigenen Wünschen aufzustellen; er muss konsumieren, was angeboten wird. Das Angebot geht in einer Planwirtschaft häufig an der eigentlichen Nachfrage vorbei.
Schwingender Riese
Die Messungen der Raumsonde Juno erlauben es, in den dunklen Abgrund von Jupiters mächtiger Gashülle zu spähen. Sichtbar wird eine turbulente Welt in ständiger Bewegung. von THORSTEN DAMBECK Jupiter sei noch jung. Seit seiner Geburt habe der Riesenplanet nur wenig Zeit gehabt sich abzukühlen. Die innere Hitze dränge deshalb...
Flüchtige Dogmen
Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...