Wissensbibliothek
Riecht die Käsepappel nach Käse?
Nein, dann erhielte sie wohl auch weniger Besuch von Bienen, Hummeln sowie Schmetterlingen, die sich gerne an ihrem Nektar, den sie an der Innenseite der Kelchblätter bereithält, laben. Der Zusatz »Käse« im volkstümlichen Namen verweist vielmehr auf die Früchte der heimischen Wegmalve (Malva neglecta): Die runden Scheibchen erinnern an kleine Käselaibe; sie wurden früher von den Kindern zum Spielen benutzt oder in Notzeiten auch als Gemüse gegessen.
Übrigens: Die ein- oder zweijährige Wegmalve treibt gewöhnlich 15–60 Zentimeter lange, liegende Stängel, mit denen sie über den Boden kriecht. An ihnen erscheinen kleine, blassrosa Blüten von etwa zwei Zentimetern Durchmesser. Ihr Lebensraum sind Wege, Mauern und Ödland.
Ein Stoff zum Staunen
Viele Eigenschaften des Wassers sind nicht grundlegend verstanden. Dabei spielen sie für das Leben auf der Erde eine entscheidende Rolle. Wissenschaftler sind dabei, die Geheimnisse endlich zu lüften. von JAN BERNDORFF Der 13-jährige Erasto Mpemba war etwas spät dran an jenem Schultag im Jahr 1963. Im Fach Naturwissenschaften an...
Wunderwurzel Yams
In der asiatischen Naturheilkunde bewährt, in afrikanischen Ländern als Grundnahrungsmittel unabdingbar und für Europa verheißungsvoll: Yams zeigt hohes Zukunftspotenzial als alternative Ackerfrucht sowie als medizinischer Rohstoff. Text: TAMARA WORZEWSKI Das Geklacker der Metallkugel im Mörserautomaten übertönt jedes andere...