Lexikon
Prostatavergrößerung
[
Prostatahyperplasie; Prostatahypertrophie; Prostataadenomgriechisch
]gutartige Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse) durch Wucherung des um den Anfangsteil der Harnröhre gelegenen Drüsengewebes und Gewebemantels, von der über die Hälfte aller Männer über 60 Jahre betroffen ist. Die Prostatavergrößerung entsteht schleichend im Alter von 40–50 Jahren infolge hormoneller Umstellungen, die neben der genannten Wucherung eine Verkümmerung des eigentlichen Prostatagewebes bewirken. Sie führt zunächst zur Behinderung des Harnabflusses aus der Harnblase, später wird die vollständige Blasenentleerung immer schwieriger. Zunehmend bleibt der sog. Restharn in der Blase zurück und es besteht die Gefahr der Infektion, Harnverhalt, Nierenschädigung und Harnvergiftung durch Rückstau des Harns in die Nieren. Eine beginnende Prostatavergrößerung wird medikamentös behandelt, im fortgeschrittenen Stadium wird das wuchernde Prostatagewebe (Prostataadenomektomie), ggf. die gesamte Prostata (Prostataektomie) entfernt.
Wissenschaft
Die vermessene und vermessende Welt
Als Knabe habe ich mit meinen Freunden über den Witz gelacht, in dem eine Fahrlehrerin ihrer Schülerin sagt, sie solle das Hindernis auf der Straße umfahren, wobei sie jedoch das Verb falsch betont – nämlich auf der ersten Silbe. Solch einen schönen Unterschied gibt es bei dem Wort „vermessen“ zwar nicht, man kann bei ihm […]...
Wissenschaft
Das reale Leben im digitalen Riff
Korallenriffe und andere Ökosysteme der Ozeane sind zunehmend bedroht, vor allem durch Klimawandel und Überfischung. Hilfe verspricht nun eine Technik aus der Industrie: digitale Zwillinge. Damit lassen sich Szenarien für Anpassungs- und Schutzmaßnahmen durchspielen und vorab im virtuellen Raum optimieren. von ULRICH EBERL Wer...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die Umwelt auf dem Schirm
Der Weltuntergang kommt aus dem Schlauch
Rettet Vorsorge das Leben?
Ein Mond speit Feuer
Schlauer Staub
Erzrausch am Meeresgrund