Lexikon
Rippenfellentzündung
Brustfellentzündung; Lungenfellentzündung; Pleuritisentzündliche Erkrankung des Brustfells als trockene Form mit Fibrinabscheidung, als feuchte Form mit seröser (oder serofibrinöser) Ausschwitzung in den Brustfellraum einhergehend. Durch Infektion des Ergusses kann die Rippenfellentzündung zur eitrigen Rippenfellentzündung werden (Pleuraempyem). Die Rippenfellentzündung geht meist von Erkrankungen der Lunge aus, manchmal liegt eine Tuberkulose zugrunde. Die trockene Rippenfellentzündung äußert sich durch atemabhängige, stechende Schmerzen in der betroffenen Brusthälfte oder im Rücken und einen trockenen Reizhusten ohne Auswurf. Fieber fehlt häufig. Die trockene Rippenfellentzündung kann in die feuchte übergehen, die durch zunehmende Atemnot, Druckgefühl auf der Brust, Schmerzen in der Schulter der betroffenen Seite und Fieber gekennzeichnet ist. Eitrige Rippenfellentzündung tritt auch im Verlauf von Lungenentzündung als Komplikation auf.
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