Lexikon
Ruhrstatut
ein vor allem auf französisches Drängen nach Sicherheitsgarantien gegenüber Deutschland am 28. 4. 1949 geschlossenes Abkommen zwischen Großbritannien, Frankreich, den USA und den Benelux-Staaten, das der Internationalen Ruhrbehörde die Aufgabe übertrug, die Kohle-, Koks- und Stahlproduktion des Ruhrgebiets zu kontrollieren und für den innerdeutschen Verbrauch und den Export nach Westeuropa aufzuteilen. Der im Ruhrstatut vorgesehene Beitritt einer (west-)deutschen Regierung erfolgte nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschalnd aufgrund des Petersberger Abkommens vom 22. 11. 1949. Das Ruhrstatut wurde 1952 nach der Errichtung der Montanunion aufgehoben.
Wissenschaft
Gewalt kann Erbgut über Generationen hinweg verändern
Stress hat folgenreiche Konsequenzen für unsere Gesundheit und kann uns körperlich und seelisch krank machen. Forschende haben nun untersucht, ob die durch Gewalterfahrungen ausgelöste Stressfolgen auch über das Erbgut an nachfolgende Generationen vererbt werden. Dafür analysierte das Team die epigenetischen Anhänge an der DNA...
Wissenschaft
Bewaffnet die Stirn bieten
Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...