Lexikon
Petersberger Abkommen
am 22. 11. 1949 im Hotel Petersberg bei Bonn, dem Sitz der Alliierten Hohen Kommission, zwischen der Bundesregierung u. den Hohen Kommissaren als Vertretern der Regierungen Großbritanniens, Frankreichs u. der USA in Dtschld. geschlossene Vereinbarung, die eine erste Revision des Besatzungsstatuts bedeutete. Während die USA vor allem die engere Einbindung der BR Dtschld. in das westl. Lager u. Frankreich seine wirtschaftl. Sicherheitsziele verfolgten, strebte Bundeskanzler Adenauer die Beendigung der Demontagen u. die Erweiterung des innen- u. außenpolit. Spielraums seiner Regierung gegenüber der alliierten Kontrolle an. Im P. A. wurde Übereinstimmung über folgende Punkte festgestellt: Beitritt der BR Dtschld. zu internationalen Organisationen wie dem Europarat u. zum Ruhrstatut, Abschluss eines bilateralen Abkommens mit den USA über die Marshallplanhilfe, Aufnahme von konsular. u. Handelsbeziehungen mit westl. Ländern, Aufrechterhaltung der Entmilitarisierung u. Beseitigung von Restbeständen des nat.-soz. Regimes, dt. Maßnahmen zur Dekartellisierung u. zur Beseitigung monopolist. Tendenzen in der dt. Wirtschaft, einschneidende Einschränkungen der Demontagen.
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Eine Frage der Ähre
Der Weizen ist die am weitesten verbreitete Nutzpflanze. Braucht es noch gezieltere Eingriffe in sein Genom, um auch in Zukunft die Weltbevölkerung zu ernähren?
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Forschende bohren tiefe Löcher in Ackerböden und ahmen damit Regenwürmer nach. Wie Pflanzen im Klimaumbruch davon profitieren, zeigen erste Ergebnisse von Feldversuchen in Hildesheim und Schwerin. von KATJA MARIA ENGEL Mit langen Metallstangen drücken Forschende Löcher in einen Weizenacker in der Nähe von Hildesheim. Damit die...