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LEXIKON

Schente von Atripe

[koptisch, „Kind Gottes“]
koptischer Mönch und Heiliger; * 333/334,   451; wurde um 385 Abt des von ihm errichteten „weißen Klosters“ bei Atripe (nahe dem heutigen Sohag), das er zum kulturellen Zentrum der Kopten Oberägyptens machte. 431 begleitete der Mönch seinen Patriarchen Kyrill von Alexandria zum 3. ökumenischen Konzil nach Ephesos. Schenute von Atripe wurde zum „Vater des Klostermönchtums“. Er gilt mit seinem umfangreichen literarischen Nachlass (zahlreiche Predigten und Briefe) als Schöpfer der koptischen Literatursprache.
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