Lexikon
Schenụte von Atripe
[koptisch, „Kind Gottes“]
koptischer Mönch und Heiliger; * 333/334, † 451; wurde um 385 Abt des von ihm errichteten „weißen Klosters“ bei Atripe (nahe dem heutigen Sohag), das er zum kulturellen Zentrum der Kopten Oberägyptens machte. 431 begleitete der Mönch seinen Patriarchen Kyrill von Alexandria zum 3. ökumenischen Konzil nach Ephesos. Schenute von Atripe wurde zum „Vater des Klostermönchtums“. Er gilt mit seinem umfangreichen literarischen Nachlass (zahlreiche Predigten und Briefe) als Schöpfer der koptischen Literatursprache.
Wissenschaft
Linkshänder haben’s schwerer
Wissenswertes über Linkshänder erklärt von Dr. med. Jürgen Brater. Nicht weniger als fünf der letzten acht US-Präsidenten – Gerald Ford, Ronald Reagan, George W. Bush, Bill Clinton und Barack Obama – benutzten zum Schreiben, Smartphone-Tippen und Beim-Essen-das-Messer-Halten die linke Hand. Damit gehören sie genau wie Albrecht...
Wissenschaft
Kosmische Nachzügler und Magnete
Zwei schwergewichtige Sterne endeten in einer katastrophalen Kollision. Das Verschmelzungsprodukt ist ein seltsam verjüngter Stern mit einem enormen Magnetfeld. von THORSTEN DAMBECK Zwei Sonnen strahlen hell im All, / bis sie aufeinanderprallen, / einsame Sterne ohne Wahl, / in kosmischer Gewalt gefangen“ – das hat das Programm...