Lexikon

Seeschlangen

Hydrophiinae
meeresbewohnende Unterfamilie der Giftnattern mit etwa 60 Arten, 50275 cm lang; wurde früher als eigene Familie angesehen. Seeschlangen kommen an den warmen Küsten des Indischen und Pazifischen Ozeans vor und fehlen im Atlantik. Sie sind hochgiftig und töten ihre Beute, meist Fische, durch Giftbiss. Sie können auch für den Menschen lebensgefährlich werden, sind aber meist wenig angriffslustig. Charakteristisch ist ihr seitlich abgeflachter Ruderschwanz. Die ursprünglicheren Plattschwanz-Seeschlangen suchen noch zeitweilig das Land auf, etwa zum Sonnen und Schlafen, und sind meist eierlegend. Die Ruderschwanz-Seeschlangen halten sich zeitlebens im Meer auf. Ihre Jungen werden vollständig entwickelt geboren. Die hierzu gehörende Plättchen-Seeschlange (Pelamis platurus) ist die einzige Seeschlange, die regelmäßig auf hoher See zu finden ist, oft in großen Ansammlungen.
Wikinger
Wissenschaft

Die Wikinger kamen mit Pferd und Hund

Auf einem englischen Wikingerfriedhof aus dem 9. Jahrhundert wurden in einem Grab Knochen von Menschen und Tieren gefunden. Das Überraschende: Die Wikinger hatten diese Tiere über die Nordsee mitgebracht. von ALEXANDRA BLOCH PFISTER Mehr als 300 Jahre überfielen, plünderten und brandschatzten Wikinger europäische Küstenregionen,...

Kokon, Erde
Wissenschaft

Erde zu Erde

Mikroorganismen zersetzen Tote in einem Hightech-Sarg in 40 Tagen zu Erde. Die Idee kommt aus den USA – nun gibt es die neue Bestattungsmethode auch hierzulande. von SALOME BERBLINGER und DESIRÉE KARGE Es handelt sich um kompostiertes Schwein. Doch die Erde riecht nach Blumenerde, wie man sie in einen Balkonkübel füllen würde....

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