Lexikon
Seeschlangen
Hydrophiinaemeeresbewohnende Unterfamilie der Giftnattern mit etwa 60 Arten, 50–275 cm lang; wurde früher als eigene Familie angesehen. Seeschlangen kommen an den warmen Küsten des Indischen und Pazifischen Ozeans vor und fehlen im Atlantik. Sie sind hochgiftig und töten ihre Beute, meist Fische, durch Giftbiss. Sie können auch für den Menschen lebensgefährlich werden, sind aber meist wenig angriffslustig. Charakteristisch ist ihr seitlich abgeflachter Ruderschwanz. Die ursprünglicheren Plattschwanz-Seeschlangen suchen noch zeitweilig das Land auf, etwa zum Sonnen und Schlafen, und sind meist eierlegend. Die Ruderschwanz-Seeschlangen halten sich zeitlebens im Meer auf. Ihre Jungen werden vollständig entwickelt geboren. Die hierzu gehörende Plättchen-Seeschlange (Pelamis platurus) ist die einzige Seeschlange, die regelmäßig auf hoher See zu finden ist, oft in großen Ansammlungen.
Wissenschaft
Wissenschaft: menschengemacht
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Das ewige Kohlendioxid
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen – besonders nicht beim Thema Klimawandel. Denn CO2, das bedeutendste Klimagas, hat eine andere Zeitskala als der Mensch. Von Rainer Kurlemann Viele Menschen träumen davon, dem Nachwuchs etwas für die Ewigkeit zu hinterlassen. Doch nicht jedes Vermächtnis an die nächste...