Lexikon

Sein

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das
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Grundbegriff der Ontologie (Seinslehre), das Existieren von Dingen überhaupt, das Identische in der Mannigfaltigkeit des Seienden. Das Sein ist zusammen mit seinem Gegenpol, dem Nichts der allgemeinste, abstrakteste aber auch umstrittenste Begriff der Philosophie, der je nach Disziplin oder philosophischer Tradition anders verwendet werden kann. Die Ontologie unterscheidet zwischen dem Dasein (dem, dass etwas ist, existiert) und dem Sosein (dem, was etwas ist, seinen Eigenschaften); ferner spricht man von den drei Modalitäten (Möglichkeiten) des Seins: mögliches, wirkliches, notwendiges Sein. – Die Logik sieht das Sein in der Funktion einer Kopula, einem Satzbindeglied, das Subjekt und Prädikat zu einer Aussage, einem Urteil verbindet (s „ist“ p).
Foto einer Gruppe von Chacma-Pavianen
Wissenschaft

Unter Primaten gibt es ähnlich viele Alpha-Weibchen wie Alpha-Männchen

Männchen gelten unter Primaten als das meist dominante Geschlecht und männliche Macht als der Standard der Natur. Doch eine neue Studie widerlegt diese Annahme. Demnach sind die Machtverhältnisse zwischen Männchen und Weibchen nicht immer eindeutig und einseitig. Bei den allermeisten Primatenarten gibt es gar keine klare Dominanz...

Die Farblithografie „Im Hafen einer Hansestadt“ ist Teil einer Serie kulturgeschichtlicher Bilder, entstanden um 1909.
Wissenschaft

Routen des Reichtums

Schon seit der Antike blüht der Handel übers Meer. In der Frühen Neuzeit wurde die ganze Welt für den Fernhandel erschlossen –im Menschenhandel mit afrikanischen Sklaven erreichte der Kampf um die größten Profite seinen traurigen Höhepunkt. Von ROLF HEßBRÜGGE Was man in Rom nicht sieht, gibt es nicht und hat es nie gegeben“,...