Lexikon

Sein

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das
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Grundbegriff der Ontologie (Seinslehre), das Existieren von Dingen überhaupt, das Identische in der Mannigfaltigkeit des Seienden. Das Sein ist zusammen mit seinem Gegenpol, dem Nichts der allgemeinste, abstrakteste aber auch umstrittenste Begriff der Philosophie, der je nach Disziplin oder philosophischer Tradition anders verwendet werden kann. Die Ontologie unterscheidet zwischen dem Dasein (dem, dass etwas ist, existiert) und dem Sosein (dem, was etwas ist, seinen Eigenschaften); ferner spricht man von den drei Modalitäten (Möglichkeiten) des Seins: mögliches, wirkliches, notwendiges Sein. Die Logik sieht das Sein in der Funktion einer Kopula, einem Satzbindeglied, das Subjekt und Prädikat zu einer Aussage, einem Urteil verbindet (s „ist“ p).
Ranis, Zlatý kůň
Wissenschaft

Die Spuren der ersten modernen Menschen

Vor über 40.000 Jahren lebten moderne Menschen und Neandertaler Seite an Seite in Europa. DNA-Analysen ermöglichen es Forschern heute, Knochen auf verwandtschaftliche Verbindungen hin zu untersuchen. Eine Studie über die Funde im thüringischen Ranis und im tschechischen Zlatý kůň hat nun erstaunliche Ergebnisse geliefert. von...

Wissenschaft

Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze

Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...