Lexikon
Selbstreinigungskraft
die begrenzte Fähigkeit der Gewässer, die Belastung durch Verunreinigungen über biologische chemische und physikalische Vorgänge zu mindern. Der Abbau organischer Wasserinhaltsstoffe erfolgt bei ausreichendem Sauerstoffangebot (aerobe Vorgänge) durch Kleinlebewesen (Bakterien, Algen). Ein Überangebot von Nährstoffen führt zur Eutrophierung. Das Maß der Selbstreinigungskraft wird durch den biochemischen Sauerstoffbedarf ausgedrückt.
Wissenschaft
Als der Mars bewohnbar war
Unsere Nachbarwelt war nicht immer der öde Wüstenplanet heutiger Tage. Es gab dort feuchte und lebensfreundliche Oasen – vielleicht sogar noch in der jüngeren geologischen Vergangenheit. von THORSTEN DAMBECK Der 21. Juli 2024 war für die Marsforschung ein besonderer Tag: Damals entdeckte der NASA-Rover Perseverance einen Felsen,...
Wissenschaft
Nicht im Gleichgewicht
Es kommt selten vor, dass in aktuellen wissenschaftlichen Publikationen Arbeiten erwähnt werden, die älter als ein paar Jahre sind. Neulich berichtete die Fachzeitschrift Nature über die Prozesse, die in Wolken ablaufen müssen, damit genug Eispartikel gebildet werden, um es regnen zu lassen. Das Thema ist sicher nicht neu, und so...