Lexikon
Semaphọrtelegrạf
[
griechisch
]optisches Telegrafiesystem von Türmen und Masten aus, die in Sichtweite zueinander (meist auf Bergen) errichtet waren. An den Masten befanden sich schwenkbare hölzerne Arme, die für jedes Zeichen in eine bestimmte Stellung gebracht wurden. Zu Ende des 18. und Beginn des 19. Jahrhunderts, ehe die elektrische Telegrafie aufkam, waren Semaphortelegrafennetze in Europa weit verbreitet. Den ersten Semaphortelegrafen baute der Franzose C. Chappe 1794 (zwischen Paris und Lille, 270 km mit 22 Stationen). Als Semaphortelegrafie wird auch die zwischen Seeschiffen gebräuchliche Flaggensprache bezeichnet.
Semaphortelegraf
Semaphortelegraf
Einer der ersten Semaphortelegraf des Franzosen Claude Chappes auf dem Dach des Louvre in Paris.
© wissenmedia
Wissenschaft
Die Evolution des elektrischen Lichts
Der US-Ingenieur hatte jedoch viele Vordenker und Konkurrenten und nach ihm wurde sein Produkt mehrfach revolutioniert – bis hin zur heutigen LED-Technologie. von Rolf Heßbrügge Frank Dittmann schmunzelt über die so oft gestellte Frage nach dem wahren Erfinder. „Das elektrische Licht hat viele Väter“, sagt er, „aber egal wie man...
Wissenschaft
Herzmuscheln leiten Sonnenlicht wie Glasfaserkabel
Herzmuscheln leben in Symbiose mit Photosynthese betreibenden Algen in ihrem Inneren. Um diese Untermieter mit Licht zu versorgen, öffnen die Muscheln jedoch nicht einfach ihre Schale. Stattdessen haben sie in der Evolution einzigartige Fenster-Strukturen entwickelt, wie Biologen herausgefunden haben. Diese Fenster leiten das...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die Blumen der Arktis
Aus Alt mach Neu
Vom Winde verweht
Ein Leben, das niemals endet?
Gesunde gehen schneller
Das Leben danach