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Vertreibt der Wurmfarn wirklich Bandwürmer?
Ja, der Name des Wurmfarns verweist auf die Tatsache, dass seine Sprossausläufer gegen Wurmbefall verwendet wurden. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn das Mittel schadet nicht nur den Bandwürmern im menschlichen Darm, sondern verursacht beim Patienten Erbrechen und heftige Krämpfe bis hin zur Bewusstlosigkeit. Das Wurmmittel muss zusammen mit einem Abführmittel gegeben werden, damit die vom Gift lediglich betäubten Würmer ausgeschieden werden können. Wurmfarnmittel sind also auf keinen Fall harmlos und sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet und keineswegs selbst hergestellt werden.
Übrigens: Der Gemeine Wurmfarm (Dryopteris filix-mas) wächst in Wäldern auf feuchten, nährstoffreichen Böden. Er ist sowohl in Europa und Asien als auch in der Neuen Welt verbreitet. In den Alpen steigt er bis zu einer Höhe von 2500 Metern, im Himalaya sogar bis 5000 Meter auf.
Kranke duften anders
Warum viele Krankheiten einen charakteristischen Duft haben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Vor ein paar Jahren ging eine erstaunliche Meldung durch die Presse: Eine Frau in Schottland hatte gerochen, dass ihr Mann krank war. Und zwar lange bevor er selbst an sich etwas Ungewöhnliches entdeckt oder irgendwelche Symptome gezeigt...
El-Niño-Ereignisse werden immer extremer
Mit dem Klimawandel nehmen Wetterextreme wie Hitzewellen und Sturzfluten zu, wie sich inzwischen weltweit beobachten lässt. Besonders heftig fallen die Unwetter in den Jahren aus, in denen das Klimaphänomen El Niño auftritt. Doch auch die El Niño-Ereignisse werden mit dem Klimawandel immer häufiger und intensiver, wie eine Studie...