Lexikon

Siderọse

[die; griechisch]
Siderosis
Bezeichnung für Erkrankungen, die durch Eisenablagerungen im Organismus entstehen (Eisenspeicherkrankheiten). Hierzu zählen die angeborene Hämochromatose sowie die durch vielfache Bluttransfusionen eworbene Eisenüberladung. Eine Lungensiderose (Eisenstaublunge) ist eine gutartige, rückbildungsfähige Lungenkrankheit nach mehrjährigem Einatmen von Eisenstaub (z. B. bei Elektroschweißern).
Stahl, Sauber
Wissenschaft

Sauberer Stahl

Die Emissionen von Stahlwerken tragen mit zum Klimawandel bei. Dagegen sollen Techniken helfen, die auf Wasserstoff und die Nutzung von Kohlendioxid als Rohstoff setzen. von HARTMUT NETZ Die Stahlindustrie, lange Zeit fundamentaler Baustein des deutschen Wirtschaftsmodells, steckt in der Klemme. In den Hüttenwerken der großen...

Dinosaurier
Wissenschaft

Fäkale Forensik

Versteinerter Kot verrät Paläontologen viel über die frühe Dinosaurier-Evolution. Funde im Südwesten Polens dokumentieren den Aufstieg dieser Reptiliengruppe vor über 200 Millionen Jahren. von BETTINA WURCHE Der Dinosaurier beißt einige saftige Farnwedel ab, danach knabbert er Koniferen-Grün – und schluckt, ohne zu kauen. Im Dino...

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