Lexikon
Somatomedịne
[griechisch]
eine Gruppe von Peptidhormonen, die vornehmlich unter dem Einfluss von Somatotropin von der Leber gebildet werden und wachstumsfördernde Wirkung in Knorpel, Bindegewebe und weiteren Zielorganen sowie bei der Embryogenese entfalten. Im menschlichen Serum kommen mindestens fünf verschiedene Somatomedine vor, die teilweise auf Muskeln und Fettgewebe insulinähnlich wirken.
Wissenschaft
Schwingender Riese
Die Messungen der Raumsonde Juno erlauben es, in den dunklen Abgrund von Jupiters mächtiger Gashülle zu spähen. Sichtbar wird eine turbulente Welt in ständiger Bewegung. von THORSTEN DAMBECK Jupiter sei noch jung. Seit seiner Geburt habe der Riesenplanet nur wenig Zeit gehabt sich abzukühlen. Die innere Hitze dränge deshalb...
Wissenschaft
Nacht-Beleuchtung verhärtet Insektenfutter
Der ökologische Schaden von künstlicher Nacht-Beleuchtung kann vielschichtig sein, verdeutlicht eine Studie: Im nächtlichen Licht von Straßenlaternen entwickeln Bäume demnach vergleichsweise harte Blätter, die von Insekten offenbar weniger gefressen werden. Dieser Effekt könnte die Grundlage der Nahrungskette in...