Lexikon
Stẹphansdom
in Wien, ein Hauptwerk der mittelalterlichen Baukunst Österreichs. Der Gründungsbau, 1147 geweiht, wurde 1258 durch Brand zerstört; vom romanischen Neubau (1258–1263) stammen die Westfassade mit dem „Riesentor“ und die beiden Westtürme („Heidentürme“). Mit dem gotischen Bau wurde Anfang des 14. Jahrhunderts begonnen; der Chor wurde als dreischiffige Halle errichtet, das dreischiffige Langhaus erhielt Netzgewölbe. Der allein hoch geführte Südturm („Steffel“), vollendet 1433, ist einer der schönsten Türme der Gotik (Höhe 136,7 m). Im Stephansdom befinden sich das Grabmal Kaiser Friedrichs III. von N. Gerhaert von Leyden, 1467–1513, der sog. „Wiener Neustädter Altar“, 1447, ein Orgelfuß mit Bildnisbüste des A. Pilgram, 1513.
Wissenschaft
Einblicke in die Evolutionsgeschichte der Weintrauben
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Wissenschaft
Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert
Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...