Lexikon

Stereotypie

Buchdruck
Verfahren zur Abformung und Vervielfältigung von Schriftsatz oder Druckstöcken in einer angefeuchteten Matrizenpappe (bis 1830 in Gips) unter Druck. Die Matrizen (Matern) werden mit Letternmetall zu druckfähigen Platten (Stereotypieplatten, kurz Stereos) ausgegossen; zum Abguss der Stereotypieplatten für Rotationsmaschinen werden die Matritzen nach dem Druckzylinderdurchmesser gebogen. Von einer Mater können bis 20 scharfe Abgüsse hergestellt werden. Die Stereotypie ermöglichte hohe Auflagen von einem einzigen Satz; im Flachformbuchdruck ersparte sie das Aufbewahren des Satzes oder den Neusatz für Nachdrucke. Die Stereotypie mit Gips erfand W. Ged in Edinburgh (1725); die Stereotypie mit Blei F. Didot in Paris (1795); die Stereotypie mit Papier C. Genoux in Lyon (1829).
Gedanken, Hirn, Neuronen
Wissenschaft

Sind die Gedanken noch frei?

Wissenschaftler untersuchen, ob sich Gedanken mithilfe von Hirnaufnahmen auslesen lassen. von CHRISTIAN WOLF Was haben Facebooks Mark Zuckerberg und der Tesla-Unternehmer Elon Musk gemeinsam? Beide träumen den Traum vom Gedankenlesen. Facebook kaufte 2019 das Start-Up CTRL-Labs. Die Firma tüftelt an der Entwicklung einer...

Hossenfelder_Quanten.jpg
Wissenschaft

Geoengineering wird kommen!

Der wissenschaftliche Fortschritt ist schwer zu prognostizieren. Menschliches Verhalten vorherzusagen ist im Vergleich dazu viel einfacher – behaupte ich. Und deshalb werde ich heute eine große und kühne Prophezeiung wagen: Die Ära des Geoengineering wird kommen. Die Menschheit wird sich also schon bald mit technischen Maßnahmen...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon