Lexikon
Swasiland
Wirtschaft und Verkehr
Swasiland ist durch eine Zoll- und Währungsunion, enge Handelsbeziehungen und zahlreiche Wanderarbeiter eng mit der Republik Südafrika verbunden. Bis in die 1990er Jahre konnte der kleine Binnenstaat sogar von den Wirtschaftssanktionen gegenüber dem Nachbarn profitieren und dank seiner investitionsfreundlichen Politik ein stetiges wirtschaftliches Wachstum verzeichnen. Durch die extrem ungleiche Einkommensverteilung partizipierte die Mehrheit der Bevölkerung jedoch nicht an der positiven Entwicklung. Trotz des vergleichsweise hohen Durchschnittseinkommens lebt etwa die Hälfte der Bevölkerung an der absoluten Armutsgrenze und ist auf Lebensmittelhilfe angewiesen.
Die Wirtschaft des Landes basiert auf dem Ackerbau, der Viehzucht (Rinder, Ziegen, Schafe), der Forstwirtschaft und dem Bergbau, vor allem dem Abbau von Diamanten, Asbest und Kohle. Zur Selbstversorgung werden überwiegend Mais und Hirse angebaut. Moderne Großfarmen, meist von weißen Siedlern oder Handelsgesellschaften betrieben, erzeugen Zuckerrohr und Zitrusfrüchte für den Export. Die Industrie verarbeitet in erster Linie die Rohprodukte Zucker, Zellstoff sowie Fleisch und Früchte für den Export. Als Devisenquelle spielt inzwischen auch der Tourismus eine bedeutende Rolle. Hauptanziehungspunkte sind die Wildreservate sowie die Spielkasinos in der Hauptstadt Mbabane.
Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Die Eisenbahn dient ausschließlich dem Güterverkehr.
Wissenschaft
Kernkraft, Kernkraft überall
Ich rede gerne und oft über Kernkraft. Neu ist, dass die Leute mir dabei zuhören. Kernkraft ist kein Tabuthema mehr, selbst in Deutschland nicht. Das erste Kernkraftwerk wurde 1954 in der damaligen Sowjetunion in Betrieb genommen. In den folgenden 50 Jahren nahm die durch Kernkraftwerke produzierte Energie weltweit stetig zu....
Wissenschaft
Social Media: Viele teilen, ohne zu lesen
Allein die Überschrift scheint vielen Social-Media-Nutzern zu genügen, um einen Nachrichtenartikel zu teilen. In einer Studie haben Forschende 35 Millionen auf Facebook verbreitete Nachrichtenlinks untersucht – und festgestellt, dass diese in 75 Prozent der Fälle geteilt wurden, ohne dass der jeweilige Nutzer den Link selbst...
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Forschung trifft Industrie
Wie die Zwerge vorwärtskommen
Höhere Heilungschancen
Der Wetterfrosch in uns
Wann der Hahn kräht
Ammoniak statt Wasserstoff?