Lexikon
Tiefgefrierverfahren
Schnellgefrierverfahrenindustrielle Verfahren zum Tiefgefrieren von Lebensmitteln. Verwendet werden vor allem: 1. das Luftgefrierverfahren vor allem im Gefriertunnel bei stark erhöhter Luftgeschwindigkeit und Temperaturen von – 35 °C bis – 45 °C, geeignet für alle verpackten und unverpackten Lebensmittel beliebiger Gestalt. Für das Tiefgefrieren unverpackter kleinstückiger Lebensmittel wie Erbsen und Beerenobst, die einzeln im Kaltluftstrom von etwa – 40 °C schweben, wird das Fließbettgefrierverfahren verwendet. 2. das Kontaktgefrierverfahren für Gefriergut einheitlicher Höhe und Verpackung. Das Gefrieren erfolgt im doppelseitigen Kontakt mit Platten, durch die ein Kältemittel von ca. – 40 °C fließt. 3. das Gefrieren mit flüssigen Gasen wie Kohlendioxid (– 78,5 °C) und Stickstoff (– 196 °C), die z. B. im Tunnel, den das Gut auf einem Förderband durchläuft, versprüht werden.
Wissenschaft
Aufbläh-Fortbewegung entdeckt
Wie wichtige Winzlinge wandern: Forschende haben aufgeklärt, auf welche Weise scheinbar unbewegliche Vertreter des Phytoplanktons aus den Tiefen der Meere nach oben steigen und anschließend zurücksinken. Die Einzeller blähen sich demnach innerhalb von Minuten auf das Sechsfache ihrer ursprünglichen Größe auf. Dabei lagern sie...
Wissenschaft
Spiel(e) des Lebens
Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Kontroverser Kollaps
Kernkraft: zu teuer und zu langsam?
Jahr des Drachen
Geerbter Schutz
Vom Naturstoff zur Arznei
Regel-mäßig Schmerzen