Lexikon
Tumorsupprẹssor-Gene
[lateinisch + griechisch]
Anti-OnkogeneGene, deren Proteine die Zellvermehrung hemmen. Bei ihrer Inaktivierung durch Mutation tritt mit erhöhter Wahrscheinlichkeit Tumorwachstum auf. Das bekannteste Beispiel ist p53, ein im Zellkern vorkommendes, an DNA bindendes Protein. Indem p53 geschädigte Zellen an der Teilung hindert (growth arrest) oder zur Apoptose veranlasst, wirkt es als Tumorsuppressor-Protein. Oft weisen Tumoren Mutationen im p53-Gen auf (beim Menschen in rund 50% der Fälle).
Wissenschaft
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Wissenschaft
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Wie schnell wir altern, ist individuell unterschiedlich. Im Alter steigt jedoch bei uns allen das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz. Neurobiologen haben nun 13 Proteine in unserem Blut identifiziert, die mit der Alterung unseres Gehirns in Verbindung stehen. Im Laufe des Lebens verändern sich demnach die...