Lexikon
Apoptọse
[griechisch „Abfallen“]
programmierter Zelltod, d. h. ein natürliches, genetisch gesteuertes Absterben von einzelnen Zellen, das für Entwicklung, Erhaltung und Altern vielzelliger Organismen eine wichtige Rolle spielt. So findet Apoptose stets bei der Embryonalentwicklung, etwa bei der Anlage von Fingern, statt. Zahlreiche äußere (z. B. Röntgen-, Gammastrahlen) und innere Faktoren (z. B. freie Radikale) können Apoptose auslösen.
Einige Krankheiten beruhen auf einer Fehlregulation der Apoptose, wobei die Rate der absterbenden Zellen entweder zu hoch (z. B. Alzheimer, Parkinson’sche Krankheit, Herzinfarkt) oder zu niedrig (einige Krebsformen) ist.
Wissenschaft
Neandertaler-Linie war 50.000 Jahre isoliert
In der Endzeit der Neandertaler gab es in Europa offenbar mindestens zwei genetisch voneinander getrennte Linien. Das legen DNA- und Isotopen-Analysen eines Neandertalers nahe, der 2015 in der Grotte Mandrin in Frankreich entdeckt wurde. Das Individuum, dem die Forschenden den Spitznamen „Thorin“ gaben, lebte demnach vor etwa 42....
Wissenschaft
KI entwickelt Computerspiel-Szenen
Künstliche Intelligenz kann bereits Musikstücke komponieren und Filme erstellen. Auch bei der Entwicklung von Videospielen könnte sie potenziell zum Einsatz kommen – doch bisher zeigten sich Kreative von den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten enttäuscht. Forschende haben nun 27 Spieleentwickler befragt, welche Eigenschaften...