Lexikon
Apoptọse
[griechisch „Abfallen“]
programmierter Zelltod, d. h. ein natürliches, genetisch gesteuertes Absterben von einzelnen Zellen, das für Entwicklung, Erhaltung und Altern vielzelliger Organismen eine wichtige Rolle spielt. So findet Apoptose stets bei der Embryonalentwicklung, etwa bei der Anlage von Fingern, statt. Zahlreiche äußere (z. B. Röntgen-, Gammastrahlen) und innere Faktoren (z. B. freie Radikale) können Apoptose auslösen.
Einige Krankheiten beruhen auf einer Fehlregulation der Apoptose, wobei die Rate der absterbenden Zellen entweder zu hoch (z. B. Alzheimer, Parkinson’sche Krankheit, Herzinfarkt) oder zu niedrig (einige Krebsformen) ist.
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