Lexikon

Apoptse

[griechisch „Abfallen“]
programmierter Zelltod, d. h. ein natürliches, genetisch gesteuertes Absterben von einzelnen Zellen, das für Entwicklung, Erhaltung und Altern vielzelliger Organismen eine wichtige Rolle spielt. So findet Apoptose stets bei der Embryonalentwicklung, etwa bei der Anlage von Fingern, statt. Zahlreiche äußere (z. B. Röntgen-, Gammastrahlen) und innere Faktoren (z. B. freie Radikale) können Apoptose auslösen.
Einige Krankheiten beruhen auf einer Fehlregulation der Apoptose, wobei die Rate der absterbenden Zellen entweder zu hoch (z. B. Alzheimer, Parkinsonsche Krankheit, Herzinfarkt) oder zu niedrig (einige Krebsformen) ist.
Symbolbild einer Studentenclique
Wissenschaft

Verständnis für soziale Strukturen fördert den eigenen Aufstieg

Wer sozial gut vernetzt ist, bringt es oft besonders weit auf der Karriereleiter. Doch welche Faktoren bestimmen darüber, ob wir uns mit den „richtigen“ Personen anfreunden? Eine Studie hat nun erhoben, wie sich die sozialen Netzwerke von Studierenden in ihrer Anfangszeit an der Universität entwickeln. Das Ergebnis: Wer bereits...

forschpespektive_02.jpg
Wissenschaft

Zweierlei Maß

Vom griechischen Philosophen Protagoras stammt der Satz „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. Was er damit meinte: Alle Dinge in der Welt sind immer nur so, wie sie dem Menschen erscheinen. Oder anders ausgedrückt: Der Mensch kann nicht heraus aus seiner Haut – und stellt sich daher stets selbst ins Zentrum seiner Bewertungen....

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon