Wissensbibliothek
Hat die Wacholderbeere medizinischen Nutzen?
Ja. Juniperi fructus, wie die blauschwarze Beere wissenschaftlich korrekt heißt, liefert die Droge, die Bestandteil vieler Tees ist. Man trinkt sie zur Anregung der Nierenfunktion und zur Entwässerung, außerdem wird sie Tinkturen gegen Gelenkentzündungen, chronischen Hautleiden und Blähungen zugesetzt. Das Wacholderbeeröl findet sich in Einreibungen gegen Rheuma wieder und wird zum Inhalieren bei Bronchitis genutzt. Übrigens: bei der »Beere« handelt es sich eigentlich um einen Zapfen, der von den miteinander verwachsenen, fleischigen Samenschuppen gebildet wird.
Was Krakenarme so beweglich macht
Kraken bewegen sich und vor allem ihre Arme mit einzigartiger Geschicklichkeit. Sie können sie in nahezu alle Richtungen verdrehen und krümmen und sogar ihre Saugnäpfe verformen und unabhängig voneinander bewegen. Wie das den Kopffüßern gelingt, haben nun Forschende mittels hochauflösender Analysen der Krakenarm-Nerven...
Risikofaktor Luft
Das Vergessen im Alter wird von Feinstaub beschleunigt. Wie wirken Schadstoffe auf das Gehirn? von SUSANNE DONNER Anfangs war es nur eine Ahnung, dass etwas nicht stimmte. Die Mutter suchte nachts unentwegt die Toilette auf und vergaß am stillen Örtchen, dass sie ins Bett zurückkehren sollte, und geisterte im Haus herum. Später...