Lexikon

Watteau

[
-ˈto:
]
Watteau, Jean-Antoine
Jean-Antoine Watteau
Jean-Antoine, französischer Maler, * 10. 10. 1684 Valenciennes,  18. 7. 1721 Nogent-sur-Marne; Hauptmeister der französischen Malerei im 18. Jh.; er entwickelte einen leichten Stil, der das barocke Pathos in zierliche Eleganz umwandelte. Die leuchtend zarten Farben seiner Bilder verschwimmen dabei zu einem schimmernden Gesamtton, der das Wesen der Komposition bestimmt. Neben Genrebildern, Theaterszenen und Porträts entwickelte Watteau den neuen Bildtypus der „Fêtes galantes“ („Galante Feste“), mit dem er unter Einbezug erotischer und mythologischer Motive das Bild der höfischen Gesellschaft seiner Zeit zeichnete. Watteau hinterließ zahlreiche Zeichnungen. Hauptwerk: „Pilgerzug zur Insel Kythera“ 1717, Paris, Louvre, weitere Fassungen des Themas im Charlottenburger Schloss in Berlin und im Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main; „Gilles“, Paris, Louvre; „Das Liebesfest“, Dresden, Staatliche Kunstsammlungen.
Illustration eines Wasserhahns mit Wasserstrahl, im Hintergrund blaue Wasserfarben und Spritzer.
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