Lexikon

Wehrverbände

militärähnlich organisierte, z. T. Wehrsport treibende Verbände, die in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg entstanden. Ihre Mitglieder waren hauptsächlich Kriegsteilnehmer; z. T. wurden sie von den Militärbehörden gefördert. Die meisten Wehrverbände lehnten die Weimarer Republik ab (Stahlhelm, Bund Wiking) oder standen ihr distanziert gegenüber (Jungdeutscher Orden); eindeutig republikanisch war nur das Reichsbanner. Als Wehrverbände im weiteren Sinne können auch die paramilitärischen Organisationen der KPD (Roter Frontkämpferbund) und der NSDAP (SA und SS) angesehen werden.
Wehrverbände in Österreich waren die rechten Heimwehren und der sozialistische Republikanische Schutzbund.
Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
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