Lexikon
Wọbbelverfahren
[
englisch
]ein Messverfahren der Nachrichtentechnik und Elektronik; gestattet es, das Übertragungsverhalten von Leitungen und Geräten in einem ganzen Frequenzbereich messtechnisch zu erfassen. Man gibt dabei mit einem Wobbelgenerator (Oszillator mit stetig wechselnder Frequenz) das interessierende Frequenzband auf das Messobjekt und erhält auf dem am Ausgang des Messobjekts angeschlossenen Kathodenstrahl-Oszillographen einen Kurvenzug. Aus diesem ist zu ersehen, wie die einzelnen Frequenzen durchgelassen worden sind und wie sich Abgleichmaßnahmen auswirken.
Wissenschaft
Spiel(e) des Lebens
Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...
Wissenschaft
Heureka auf Helgoland
Wie die moderne Quantenmechanik entstand. von RÜDIGER VAAS Im Juni des Jahres 1925 gelang hier auf Helgoland dem 23-jährigen Werner Heisenberg der Durchbruch in der Formulierung der Quantenmechanik, der grundlegenden Theorie der Naturgesetze im atomaren Bereich, die das menschliche Denken weit über die Physik hinaus tiefgreifend...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Sauberer Stahl
Grips im Gefüge
Wie die Erde ihren Mond bekam
Ozonbelastung verringert Kohlenstoffbindung
Kino im Kopf
Schwarzes Loch Wissenschaftsgeschichte