Lexikon
Wucherẹria bancrọfti
zu den Filarien, Filarioidea, gehörender Fadenwurm, der in heißen Ländern die Lymphe des Menschen befällt. Die Weibchen sind 10 cm, die Männchen 4 cm lang. Die lebend geborenen Larven (Mikrofilarien) dringen in die Blutbahn ein und erreichen die Hauptkapillaren. Zwischenwirt ist eine Stechmücke, die die Larven bei ihrem Stich mit dem Menschenblut aufsaugt. Die Larven bohren sich durch den Mückenmagen und wandern zur Flugmuskulatur. Hier entwickeln sie sich weiter zum Befallsstadium. Sie wandern an den Stechrüssel der Mücke und bohren sich durch das Außenskelett des Insekts, wenn ihnen der Mensch durch die Wärmeausstrahlung angezeigt ist. Sie bohren sich aktiv durch die menschliche Haut und sammeln sich als erwachsene Würmer an bestimmten Stellen des Lymphsystems. Durch immer neue Wurminfektionen kommt es zu Massenansammlungen dieser Fadenwürmer. Absterbende Würmer verursachen Entzündungen, Kapselbildungen und durch Stauungen auftretende Vergrößerungen der Lymphgefäße, die sich nach außen durch ein riesenhaftes Anschwellen der betroffenen Körperteile zeigt (Elephantiasis).
Wissenschaft
Ein Viererpack aus Neutronen
Tetraneutronen sind ein kurzlebiger Zustand der Materie – für Kernphysiker jedoch sehr aufschlussreich.
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Wissenschaft
Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat
Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...
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