Lexikon
Wucherẹria bancrọfti
zu den Filarien, Filarioidea, gehörender Fadenwurm, der in heißen Ländern die Lymphe des Menschen befällt. Die Weibchen sind 10 cm, die Männchen 4 cm lang. Die lebend geborenen Larven (Mikrofilarien) dringen in die Blutbahn ein und erreichen die Hauptkapillaren. Zwischenwirt ist eine Stechmücke, die die Larven bei ihrem Stich mit dem Menschenblut aufsaugt. Die Larven bohren sich durch den Mückenmagen und wandern zur Flugmuskulatur. Hier entwickeln sie sich weiter zum Befallsstadium. Sie wandern an den Stechrüssel der Mücke und bohren sich durch das Außenskelett des Insekts, wenn ihnen der Mensch durch die Wärmeausstrahlung angezeigt ist. Sie bohren sich aktiv durch die menschliche Haut und sammeln sich als erwachsene Würmer an bestimmten Stellen des Lymphsystems. Durch immer neue Wurminfektionen kommt es zu Massenansammlungen dieser Fadenwürmer. Absterbende Würmer verursachen Entzündungen, Kapselbildungen und durch Stauungen auftretende Vergrößerungen der Lymphgefäße, die sich nach außen durch ein riesenhaftes Anschwellen der betroffenen Körperteile zeigt (Elephantiasis).
Wissenschaft
Der Zombie-Mond
Der innere Marsmond bewegt sich auf einer instabilen Bahn. Dies ist jedoch nur eine Momentaufnahme: In einem bizarren Zyklus wechselt Phobos zwischen Zerstörung und Wiedergeburt. von THORSTEN DAMBECK Clustril, Drunlo, Limtoc, Flimnap – merkwürdig benannte Krater bedecken den Marsmond Phobos. Vertrauter klingt Gulliver, der Name...
Wissenschaft
Technik an der Torlinie
Eine lückenlose Überwachung durch Video-Schiedsrichter-Assistenten und Künstliche Intelligenz soll helfen, Fehlentscheidungen bei der Fußball-WM zu verhindern. Doch so manches technische Hilfsmittel ist wissenschaftlich umstritten. von ROLF HESSBRÜGGE Nein, die mediale Bezeichnung „Roboter-Abseits“ sei nicht zutreffend, meint...