Lexikon
Yangwu-Bewegung
[
jaŋwu-; chinesisch yangwu, „fremde Angelegenheit“
]eine Reform- und Modernisierungsbewegung in China in den Jahren 1861–1894. Aufgrund der Erfahrungen der Opiumkriege und der Taiping-Revolution zielte die Bewegung darauf ab, „von der Überlegenheit der Fremden (d. h. des Westens) zu lernen, um ihren Einfluss zu zügeln“. Sie erstrebte zunächst die Modernisierung des Militärs und der Marine nach westlichen Vorbild, dann die Übernahme westlicher Technik und Wissenschaft überhaupt. Zu diesem Zweck wurden westliche Berater eingeladen, Fremdsprachenschulen eingerichtet und Studenten ins Ausland entsandt. Führende Reformer waren die Provinzgouverneure Li Hongzhang, Zuo Zongtang und Zeng Guofan. Sie waren starken Angriffen der Traditionalisten ausgesetzt, die die Reform als einen Verrat am überlegenen chinesischen Kulturerbe ansahen.
Wissenschaft
Der Landwirtschaft geht ein Licht auf
Schnelleres Wachstum, besserer Geschmack und höhere Erträge – energiesparende LED-Beleuchtung macht in der modernen Landwirtschaft einiges möglich. von Rainer Kurlemann Pflanzen benötigen Licht zum Wachsen. Das klingt einfach, doch hinter diesem Satz versteckt sich eine komplizierte Physik, die beispielsweise im Ackerbau wichtig...
Wissenschaft
Bergbau im All
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