Gesundheit A-Z
Anurie
völlig aufgehobene oder (auf weniger als 100 Milliliter pro Tag) stark verringerte Ausscheidung von Urin. Eine Anurie ist entweder bedingt durch eine Schädigung der Niere mit fehlender Harnproduktion (Nierenversagen) oder durch einen Harnstau aufgrund einer Verlegung oder Verletzung der ableitenden Harnwege (Harnleiter, Harnblase, Harnröhre). Das Gegenteil der Anurie ist die Polyurie. Eine Anurie hat für den Körper verheerende Folgen: Da keine harnpflichtigen Substanzen mehr ausgeschieden werden, kommt es zur Urämie, zu Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts (Lungenödem, Herzrhythmusstörungen infolge einer Hyperkaliämie), Durst, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Somnolenz.
Wissenschaft
Streitbare Theoretiker
Der 1926 in Shanghai geborene und seit seinem neunzehnten Lebensjahr in den USA tätige Physiker Tsung-Dao Lee ist im August 2024 in San Francisco gestorben, ohne dass den Medien dies eine Notiz wert gewesen wäre. Als Lee 1957 den Nobelpreis für Physik erhielt, gehörte er zu den jüngsten Laureaten, die nach Stockholm eingeladen...
Wissenschaft
Im Lithium-Rausch
Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...
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