Gesundheit A-Z

Anurie

völlig aufgehobene oder (auf weniger als 100 Milliliter pro Tag) stark verringerte Ausscheidung von Urin. Eine Anurie ist entweder bedingt durch eine Schädigung der Niere mit fehlender Harnproduktion (Nierenversagen) oder durch einen Harnstau aufgrund einer Verlegung oder Verletzung der ableitenden Harnwege (Harnleiter, Harnblase, Harnröhre). Das Gegenteil der Anurie ist die Polyurie. Eine Anurie hat für den Körper verheerende Folgen: Da keine harnpflichtigen Substanzen mehr ausgeschieden werden, kommt es zur Urämie, zu Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts (Lungenödem, Herzrhythmusstörungen infolge einer Hyperkaliämie), Durst, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Somnolenz.
Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, steht aufrecht vor blauem Hintergrund, Text:
Wissenschaft

Die Unlust zum Datenteilen

Was treibt den wissenschaftlichen Fortschritt an? Alles Mögliche könnte man hier nennen: Neugier, einen offenen Geist, auch harte Arbeit. Doch nehmen wir es mal ganz pragmatisch: Zumindest in den Naturwissenschaften mit ihren Hochdurchsatz-Methoden sind es heutzutage vor allem die Daten, die sie immer weiter voranbringen. Nicht...

Erdatmosphäre
Wissenschaft

Mensch veränderte Atmosphäre schon im 19. Jahrhundert

Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe setzen wir Menschen große Mengen an Treibhausgasen frei und verändern dadurch das weltweite Klima. Doch ab wann hatten diese Emissionen erstmals messbare Einflüsse auf das Klimasystem? Dieser Frage haben sich Forschende nun mithilfe einer Modellsimulation genähert. Hätten die Menschen...

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