Gesundheit A-Z

Anurie

völlig aufgehobene oder (auf weniger als 100 Milliliter pro Tag) stark verringerte Ausscheidung von Urin. Eine Anurie ist entweder bedingt durch eine Schädigung der Niere mit fehlender Harnproduktion (Nierenversagen) oder durch einen Harnstau aufgrund einer Verlegung oder Verletzung der ableitenden Harnwege (Harnleiter, Harnblase, Harnröhre). Das Gegenteil der Anurie ist die Polyurie. Eine Anurie hat für den Körper verheerende Folgen: Da keine harnpflichtigen Substanzen mehr ausgeschieden werden, kommt es zur Urämie, zu Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts (Lungenödem, Herzrhythmusstörungen infolge einer Hyperkaliämie), Durst, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Somnolenz.
Geschlecht, Medizin, Gendermedizin
Wissenschaft

Behandlung im Blindflug

Medizinische Studien wurden lange Zeit (fast) nur an Männern durchgeführt. Frauen sind deshalb häufiger von Arzneimittel-Nebenwirkungen betroffen als Männer. Und die Forschungspraxis ändert sich nur langsam. von RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Es ist bis heute einer der bekanntesten...

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Wissenschaft

Doch keine neue Erdepoche

Der Mensch ist die einflussreichste Art des Planeten und verändert ihn auf eine noch nie dagewesene Weise. Viele sehen darin den Beginn einer neuen Erdepoche – das Anthropozän. Doch die Geologen, die es ausrufen könnten, lehnen ab. Eine Analyse. Von Juliette Irmer Rund 15 Jahre haben Wissenschaftler darüber debattiert, ob die...

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