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Rot oder grau, macht das bei den Hörnchen einen Unterschied?
Ja, macht es, denn es handelt sich dabei um zwei unterschiedliche Arten.
Der oben graue, am Bauch weißliche Einwanderer aus dem Osten der USA, Sciurus carolinensis, ist etwas größer und kräftiger als das rötliche Eichhörnchen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde er in England eingebürgert, wo er die Eichhörnchen rasch verdrängte – ein Prozess, der sich nun auf dem europäischen Festland fortsetzt.
Grauhörnchen richten in unseren Wäldern viel mehr Schaden an als zum Beispiel die spektakuläreren Biber: Sie schälen mit Vorliebe die Rinde von 30 bis 40 Jahre alten Bäumen ab, um damit ihre Nester auszupolstern, das darunter liegende Wachstumsgewebe zu fressen und die süßen Baumsäfte aufzuschlecken. Bäume, deren Transportsystem für Wasser und Nährstoffe auf diese Weise zerstört wird, sterben ab.
Die Schattenseiten der Wasserkraft
Wasserkraftwerke und Dämme verhindern die Fortpflanzung wandernder Fische und die Selbstreinigung von Flüssen.
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Gefangen im Netzwerk
Wie sieht das klassische Bild eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin aus? Sicherlich kommt vielen sofort das Klischee des brillanten, zuweilen auch nerdigen Einzelgängers in den Sinn. Man denke zum Beispiel an den „Erbsenzähler“ Gregor Mendel, die „Mutter der springenden Gene“ Barbara McClintock oder auch den PCR-...