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Rot oder grau, macht das bei den Hörnchen einen Unterschied?
Ja, macht es, denn es handelt sich dabei um zwei unterschiedliche Arten.
Der oben graue, am Bauch weißliche Einwanderer aus dem Osten der USA, Sciurus carolinensis, ist etwas größer und kräftiger als das rötliche Eichhörnchen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde er in England eingebürgert, wo er die Eichhörnchen rasch verdrängte – ein Prozess, der sich nun auf dem europäischen Festland fortsetzt.
Grauhörnchen richten in unseren Wäldern viel mehr Schaden an als zum Beispiel die spektakuläreren Biber: Sie schälen mit Vorliebe die Rinde von 30 bis 40 Jahre alten Bäumen ab, um damit ihre Nester auszupolstern, das darunter liegende Wachstumsgewebe zu fressen und die süßen Baumsäfte aufzuschlecken. Bäume, deren Transportsystem für Wasser und Nährstoffe auf diese Weise zerstört wird, sterben ab.
Mit Hirn und Herz
Über den Blutkreislauf und das Nervensystem stehen Herz und Gehirn miteinander in Verbindung. Ihr Zusammenspiel wird immer wichtiger beim Verständnis von Erkrankungen. von ALINA WOLF Mehr als jeder dritte Todesfall in Deutschland ließ sich 2023 auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückführen. Damit sind sie die häufigste...
Jagdgemeinschaft aus Oktopus und Fischen
Eigentlich gelten Große Blaue Kraken als Einzelgänger. Bei der Jagd jedoch führen sie artübergreifende Teams an, um versteckte Beute zu finden. Das haben Forschende nun mit Hilfe von Unterwasseraufnahmen im Roten Meer beobachtet. Demnach führen Fische verschiedener Arten den Oktopus zu nahrhaftem, aber schwer zugänglichem Futter...