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Cholesterinämie
Erhöhung der Konzentration von Cholesterin im Blutserum über 180 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) Serum. Ursachen für eine Cholesterinämie sind (selten) eine angeborene Störung des Cholesterin- bzw. Fettstoffwechsels, meistens eine zu hohe Cholesterinzufuhr über die Nahrung oder eine Begleitstörung anderer Krankheiten wie Diabetes mellitus, Hypothyreose oder Lebererkrankungen. Da Cholesterin sich an Gefäßwänden ablagern kann, gilt eine Cholesterinämie als Risikofaktor Nr. 1 für die Arteriosklerose mit allen Folgeschäden wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Patienten mit einer Cholesterinämie sollten den Anteil tierischer Fette in der Nahrung drastisch verringern, ihr Gewicht normalisieren und evtl. zusätzlich Medikamente einnehmen.
Wissenschaft
Alt mit Superhirn
Manche 80-Jährigen haben ein Gedächtnis wie gesunde 50-Jährige. Forscher versuchen herauszufinden, warum die Super-Ager geistig so fit sind und welche Besonderheiten ihr Gehirn auszeichnet. von FRANK FRICK Medizinische Themen beeinflussen selten die Weltpolitik. Die COVID-19-Pandemie war eine Ausnahme. Eine weitere Ausnahme...
Wissenschaft
Ein Hormon außer Kontrolle
Chronische Erschöpfung und unkontrollierte Gewichtszunahme: Das Cushing-Syndrom hat vielfältige Symptome. Die seltene, aber schwerwiegende Erkrankung wird durch einen Überschuss des Stresshormons Cortisol verursacht. von SIGRID MÄRZ Laura Palm erinnert sich ganz genau an diesen Tag Ende August 2016. „Ich fuhr auf den Campus der...