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Epiduralhämatom
eine im Epiduralraum gelegene Blutansammlung. Ein Epiduralhämatom im Schädelbereich entsteht meist beim Zerreißen der Arteria meningea media, die direkt unter dem Schläfenbein verläuft und bei einem Schädelbruch verletzt werden kann. Zeichen eines Epiduralhämatoms sind einseitige Kopfschmerzen, ein nach einem sog. freien Intervall wieder einsetzender Bewusstseinsverlust, eine Pupillendifferenz und evtl. eine Halbseitenlähmung. Ein Epiduralhämatom ist ein neurochirurgischer Notfall, der eine Trepanation der Schädeldecke zur Druckentlastung erforderlich macht. Ein Epiduralhämatom des Spinalkanals entsteht durch ein Trauma oder bei Blutgerinnungsstörungen.
Wissenschaft
Felsgravuren zeugen von früher Besiedlung der arabischen Wüste
In der Wüste Saudi-Arabiens haben Archäologen riesige Gravuren auf steilen Felswänden gefunden, die dort vor 12.800 bis 11.400 Jahren eingeritzt wurden. Sie zeigen Tiere wie Kamele und Gazellen in Lebensgröße und dienten wahrscheinlich als generationenübergreifende Wegweiser zu den seltenen Oasen. Demnach wurde diese...
Wissenschaft
Mensch veränderte Atmosphäre schon im 19. Jahrhundert
Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe setzen wir Menschen große Mengen an Treibhausgasen frei und verändern dadurch das weltweite Klima. Doch ab wann hatten diese Emissionen erstmals messbare Einflüsse auf das Klimasystem? Dieser Frage haben sich Forschende nun mithilfe einer Modellsimulation genähert. Hätten die Menschen...