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Epiduralhämatom
eine im Epiduralraum gelegene Blutansammlung. Ein Epiduralhämatom im Schädelbereich entsteht meist beim Zerreißen der Arteria meningea media, die direkt unter dem Schläfenbein verläuft und bei einem Schädelbruch verletzt werden kann. Zeichen eines Epiduralhämatoms sind einseitige Kopfschmerzen, ein nach einem sog. freien Intervall wieder einsetzender Bewusstseinsverlust, eine Pupillendifferenz und evtl. eine Halbseitenlähmung. Ein Epiduralhämatom ist ein neurochirurgischer Notfall, der eine Trepanation der Schädeldecke zur Druckentlastung erforderlich macht. Ein Epiduralhämatom des Spinalkanals entsteht durch ein Trauma oder bei Blutgerinnungsstörungen.
Wissenschaft
Winzigstes sichtbar gemacht
Neuartige Mikroskope erreichen fast atomare Auflösung. Das hilft etwa bei der Entwicklung von besseren Medikamenten. von REINHARD BREUER Wer Kleines und Kleinstes erkennen will, braucht Hilfe – ob Lesebrille, Fernglas oder Lupe. In der Wissenschaft sind seit mehr als 400 Jahren Lichtmikroskope in Gebrauch, und ihre...
Wissenschaft
Millionen Tote infolge von Antibiotika-Resistenzen prognostiziert
Immer mehr Krankheitserreger sind resistent gegen Antibiotika. Bis zum Jahr 2050 könnten dadurch mehr als 39 Millionen Menschen weltweit an einer Infektion mit einem antibiotikaresistenten Erreger sterben, prognostizieren Forscher. Besonders gefährlich sind antibiotika-resistente Keime für ältere Menschen über 70 Jahren. Die...