Gesundheit A-Z

Humoralpathologie

Viersäftelehre
ein von der Antike bis zum 19. Jahrhundert zur Erklärung von Krankheiten eingesetztes medizinisches Modell, nach dem alle Gesundheitsstörungen auf einer fehlerhaften Zusammensetzung der vier Körpersäfte beruhen. Bei regelrechter Zusammensetzung der vier Säfte (schwarze Galle, gelbe Galle, Blut und Schleim) besteht Eukrasie, bei Abweichungen Dyskrasie. Um das Gleichgewicht der Körpersäfte wieder herzustellen, wird mit Gegensätzlichem behandelt, also heiße Krankheiten, z. B. Entzündungen, mit Kälte. Auch Humoraltherapie.
Klimagas
Wissenschaft

Reparatur an der Natur

Würden besonders klimawirksame Ökosysteme vor der Zerstörung bewahrt oder wiederhergestellt, ließe sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stark reduzieren. von HARTMUT NETZ Die Wälder Kanadas brannten 2023 in einem zuvor nicht gekannten Ausmaß. Bis Ende August waren nach offiziellen Angaben über 15 Millionen Hektar Wald...

Galaxien
Wissenschaft

Die größten Strukturen im Weltraum

Sie überbrücken Milliarden Lichtjahre – doch es dürfte sie vielleicht gar nicht geben. von RÜDIGER VAAS Der Begriff ,Fortschritt‘ allein setzt bereits die Horizonte voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen“, bemerkte der Schriftsteller Joseph Roth einmal. Das war nicht im kosmologischen Kontext gemeint, passt...

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