Gesundheit A-Z
Kolitis, pseudomembranöse
pseudomembranöse Enterokolitis; Antibiotika-assoziierte Kolitisentzündliche Erkrankung des Dickdarms durch das Toxin des Bakteriums Clostridium difficile mit festen, weißlichen Belägen auf der Darmschleimhaut, oft als Folge einer Antibiotikabehandlung mit Zerstörung der normalen Darmflora, die normalerweise das Wachstum von Clostridium difficile unterdrückt. Die Patienten leiden unter starken, schmerzhaften Durchfällen und verlieren viel Flüssigkeit und Elektrolyte, die durch eine Infusion ersetzt werden müssen. Bei schweren Formen perforiert der Darm, Darminhalt gelangt in die Bauchhöhle und verursacht eine lebensgefährliche Bauchfellentzündung. Bei der Therapie wird das auslösende Antibiotikum möglichst durch Vancomycin ersetzt.
Wissenschaft
Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert
Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...
Wissenschaft
Unterwegs durch die Luft: Mikroben
Eine enorme Vielfalt winziger Lebewesen reist durch die Atmosphäre, findet neue Lebensräume und produziert dabei Wolken. Von THOMAS ZAUNER Früher Morgen und volle U-Bahn. Ein lautes Niesen von hinten. Schon zucken die übrigen Fahrgäste zusammen. Denn nicht erst seit der COVID-19-Pandemie ist uns allen bekannt, was das bedeutet:...