Gesundheit A-Z
Kolitis, pseudomembranöse
pseudomembranöse Enterokolitis; Antibiotika-assoziierte Kolitisentzündliche Erkrankung des Dickdarms durch das Toxin des Bakteriums Clostridium difficile mit festen, weißlichen Belägen auf der Darmschleimhaut, oft als Folge einer Antibiotikabehandlung mit Zerstörung der normalen Darmflora, die normalerweise das Wachstum von Clostridium difficile unterdrückt. Die Patienten leiden unter starken, schmerzhaften Durchfällen und verlieren viel Flüssigkeit und Elektrolyte, die durch eine Infusion ersetzt werden müssen. Bei schweren Formen perforiert der Darm, Darminhalt gelangt in die Bauchhöhle und verursacht eine lebensgefährliche Bauchfellentzündung. Bei der Therapie wird das auslösende Antibiotikum möglichst durch Vancomycin ersetzt.
Wissenschaft
Die Mondtäuschung
Warum der Mond manchmal kleiner und manchmal größer erscheint, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon vor mehr als 2.000 Jahren machte sich der griechische Philosoph Aristoteles Gedanken über ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Wenn der Mond tief über dem Horizont steht, erscheint er viel größer als hoch oben am Himmel....
Wissenschaft
Schlafapnoe-Maske ist nicht bei allen gut fürs Herz
Wer im Schlaf häufig Atemaussetzer bekommt, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um dem entgegenzuwirken, müssen viele Patienten nachts eine sogenannte CPAP-Maske tragen, die sie mit Luft versorgt und verhindert, dass sich ihre Atemwege schließen. Doch kann diese Behandlung wirklich Herzinfarkte, Schlaganfälle...