Gesundheit A-Z
Sympathektomie
Grenzstrangresektionvollständige oder teilweise operative Durchtrennung des Sympathikus, vor allem bei arteriellen Verschlusskrankheiten, eventuell bei Hyperhidrosis (stark gesteigerte Schweißsekretion nach einer Schädigung des Sympathikus), Raynaud-Syndrom und Sudeck-Syndrom. Die Sympathektomie führt zur Weitstellung auch der kleinsten Gefäße, senkt den peripheren Widerstand und fördert die Hautdurchblutung. Die Wirksamkeit der Maßnahme kann im Vorfeld durch eine medikamentöse Sympathikusblockade geprüft werden. Ob der Eingriff in Höhe der Brustwirbelkörper 2/3 oder in Höhe der Lendenwirbelkörper 3-5 vorgenommen wird, richtet sich nach der Lokalisation der Durchblutungsstörung.
Wissenschaft
Flüchtige Dogmen
Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...
Wissenschaft
Mit Spannung und Thermik in die Lüfte
Winzig kleine und auch gar nicht so kleine Tiere können ohne Flügel prima viele Kilometer weit und hoch fliegen. Von THOMAS ZAUNER Es fliegt und fleucht in der Atmosphäre. Luftplankton muss nicht mikroskopisch klein sein. Insekten, Spinnen und anderes Kleingetier, das durch den Wind emporgehoben wird, zählen auch dazu. Wie bei...