Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Feldforschung:
Dieser Ausdruck, der erst im 20. Jahrhundert im Deutschen verwendet wird, ist die Übersetzung des englischen Begriffsbzw., heißt also eigentlich „Feldarbeit“. Der in den Gesellschaftswissenschaften, besonders der Völkerkunde und der Soziologie, gebräuchliche Begriff bezeichnet das systematische, möglichst objektive Sammeln wissenschaftlicher Daten durch so genannte „teilnehmende Beobachtung“ an Ort und Stelle („auf dem Feld“) im Gegensatz zur Arbeit am Schreibtisch (Das Englische kennt als Gegensatz zuden Ausdruck). In der Marktforschung etwa ist mitdie Methode der Datengewinnung durch direkte Befragung gemeint statt per Fragebogen.
Frühe Beispiele von Feldforschung sind etwa die bis ins 18. Jahrhundert zurückgehenden Reiseberichte oder die Forschungsreisen des 19. Jahrhunderts. Als erste moderne, den Standard setzende Feldforschung gelten die Studien des aus Polen stammenden britischen Sozialanthropologen Bronislaw Malinowski (1884–1942) von 1915 bis 1918 im heutigen Papua–Neuguinea.
Frühe Beispiele von Feldforschung sind etwa die bis ins 18. Jahrhundert zurückgehenden Reiseberichte oder die Forschungsreisen des 19. Jahrhunderts. Als erste moderne, den Standard setzende Feldforschung gelten die Studien des aus Polen stammenden britischen Sozialanthropologen Bronislaw Malinowski (1884–1942) von 1915 bis 1918 im heutigen Papua–Neuguinea.
Wissenschaft
Grundlagen von Depressions-Resistenz auf der Spur
Die Beobachtung von Mitmenschen bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse kann unsere Widerstandsfähigkeit gegen die Entwicklung psychischer Probleme stärken. Diese Form der emotionalen Ansteckung haben Forschende nun auch bei Mäusen nachgewiesen und bereits Einblicke in den zugrundeliegenden Mechanismus gewonnen. Dabei zeigte...
Wissenschaft
Bessere Böden
Weniger Chemie bei vergleichbaren Erträgen: Brasilien arbeitet mit der sogenannten regenerativen Landwirtschaft auf riesigen Flächen.
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