Wahrig Herkunftswörterbuch

Fettnäpfchen
Wie so viele andere Redensarten hat auch die Wendung (bei jemandem) ins Fettnäpfchen treten „etwas Kompromittierendes sagen od. tun“ einen realen Hintergrund. Es gibt eine Reihe regionaler Herleitungen, die aber alle auf ein Gefäß voller Fett in einem Bauernhaus aufsetzen. Eine besagt, dass die Bauern im Erzgebirge zwischen Haustür und Ofen das Fettnäpfchen mit Stiefelfett für diejenigen bereithielten, die mit durchnässten Stiefeln eintraten. In der westfälischen Variante ist das Fettnäpfchen ein Töpfchen, in das das Fett der Würste tropfte, die zum Trocknen an der Esse hingen. In beiden Fällen galt, dass man nicht gegen dieses Töpfchen treten sollte, denn die dabei entstehenden Flecken missfielen der Hausfrau sehr. Die übertragene Bedeutung der Wendung greift diesen überregionalen Verdruss auf.
Landwirtschaft, Pflügen
Wissenschaft

»Von der Petrischale bis zum Acker«

Mikroplastik, Lärmverschmutzung, Trockenstress: Im Interview erzählt Matthias Rillig, wie er die Auswirkungen des globalen Umweltwandels auf unsere Böden erforscht. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Prof. Rillig, was verstehen Sie unter den sogenannten Global-Change-Faktoren? Es gibt drei Kriterien: Diese Faktoren sind...

Fast 50 schwimmende Häuser liegen am Pier in einem Amsterdamer Kanal. Seit Anfang 2019 sind die ersten Gebäude des ungewöhnlichen Stadtviertels Schoonship bewohnt. ©Isabel Nabuurs (isabelnabuurs.nl)
Wissenschaft

Auf Wasser gebaut

Der steigende Wasserspiegel der Weltmeere bedroht immer mehr Küsten. Daher wollen „Aquatekten“ die Menschen in schwimmende Städte aufs Meer umsiedeln.

Der Beitrag Auf Wasser gebaut erschien zuerst auf wissenschaft...

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon