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LEXIKON

Albinismus

Genetik
[
lateinisch albus, „weiß“
]
Frettchen
Frettchen
Das Frettchen (Mustela furo), ein Albino des Iltis, ist als Haus- und Jagdtier schon seit dem Altertum bekannt. Es war als Mäuse- und Rattenvertilger geschätzt, bevor es durch das Vordringen der Hauskatze verdrängt wurde.
Gorilla: Albino
Gorilla: Albino
Die bei den Gorillas gelegentlich auftretenden Albinos überleben in der freien Natur meist nicht lange, da sie empfindlicher und für Feinde auffälliger sind als ihre normal gefärbten Artgenossen.
erblicher Mangel an Pigmenten in der Körperbedeckung (Haut, Haar, Augen), der in allen Tiergruppen einschließlich des Menschen auftritt. Teilweiser Albinismus tritt als Scheckung auf; vollständiger Albinismus ist immer mit einer farblosen Regenbogenhaut des Auges verbunden, die aufgrund durchscheinender Blutgefäße rot erscheint. Beim Menschen ist meist der vollständige Albinismus ein rezessives, der teilweise Albinismus ein dominantes Merkmal (Mendelsche Gesetze). Träger von Albinismus nennt man Albinos; Gegensatz Melanismus.
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