Lexikon
Hautfarbe
vor allem von eingelagerten Farbstoffen (Pigmenten), aber auch von der Dicke und der Durchblutung abhängiges Merkmal der menschlichen Haut. Die Pigmentbildung nimmt zu, wenn man sich der Sonnenstrahlung aussetzt, eine Schutzreaktion vor zu starker UV-Einstrahlung. Die zu beobachtenden individuellen Unterschiede der Hautfarben sind genetisch bedingt und das Ergebnis klimatischer Anpassungen. So ist in tropischen Regionen eine dunkle Hautfarbe von Vorteil, die besser vor den UV-Strahlen der Sonne schützt. In nördlichen Gebieten ist hingegen eine helle Hautfarbe sinnvoll, um bei geringerer Sonneneinstrahlung die lebensnotwendige Bildung von Vitamin D in ausreichendem Maß zu gewährleisten. Man nimmt an, dass die dunkle Hautfarbe die ursprüngliche ist (Out-of-Africa-Theorie) und eine helle Hautfarbe sich erst mit der Besiedlung nördlicher Regionen entwickelte. Ein völliges Fehlen von Pigmenten liegt bei Albinismus vor.
Wissenschaft
Sichere Depots für Wasserstoff
Wasserstoff, der etwa mit Solarstrom produziert wurde, über längere Zeit aufzubewahren, ist eine Herausforderung. Möglichkeiten dazu bieten Hohlräume in unterirdischen Salzstöcken – oder Eisenerz. von CHRISTIAN BERNHART(Eisenspeicher) und RALF BUTSCHER Am 9. Mai 2025 war es soweit: Auf einem Gelände bei Etzel, einem Teilort der...
Wissenschaft
Die Sonderlinge
Sie unterscheiden sich grundlegend von allen anderen elektrochemischen Energiespeichern: Redox-Flow-Batterien. Forscher arbeiten daran, sie preiswerter und nachhaltiger zu machen. von FRANK FRICK Der Forschungsbericht von Lawrence Thaller beginnt recht unspektakulär: Für Systeme zu einer dezentralen Stromversorgung, die entweder...