Lexikon
Tierstock
ein Verband von Tieren, die sich nach Vermehrung durch Knospung oder Teilung nicht voneinander trennen, sondern zusammenhängende Kolonien bilden, z. B. bei Moostierchen, bei vielen Korallen und bei den Staatsquallen. Dabei kann es innerhalb des Tierstocks zur Arbeitsteilung kommen, die funktionelle Aufteilung kann sich auch gestaltlich äußern (Polymorphismus), z. B. bei den Staatsquallen in Schwimmglocken, Fresspolypen, Geschlechtstieren und Tastpolypen.
Moostierchen: Mikroskopaufnahme
Moostierchen
Unter dem Mikroskop erkennt man leicht die Einzeltiere, die in einer Moostierchenkolonie vereinigt sind. Jedes Individuum steckt festgewachsen in einem chitinigen Gehäuse, aus dem es seine Tentakelkrone, welche die Mundöffnung umgibt, hervorstrecken kann.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Fortschritt durch Abtritt
Max Planck schrieb in seiner wissenschaftlichen Selbstbiografie den Satz: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von...
Wissenschaft
Wasser marsch!
Ein steigender Meeresspiegel und häufigere Unwetter bedrohen weltweit viele Küstenregionen. Während betroffene Gebiete meist mit immer höheren Deichen dagegenhalten, wagt man im Südwesten Englands etwas radikal anderes. von STEVE PRZYBILLA (Text und Fotos) Alys Laver gehört zu den wenigen Personen, die sich freuen, wenn sie beim...