Wahrig Herkunftswörterbuch

Wasser

die hochdeutsche Bezeichnung für das lebensspendende Nass (
mhd.
wazzer,
ahd.
wazzar) lässt sich ebenso wie
engl.
water,
schwed.
vatten, aber auch
griech.
hýdōr und
russ.
voda auf
idg.
*uédōr, *uódōr „Wasser“ zurückführen; das
idg.
Substantiv wurde seinerseits zu der
idg.
Verbalwurzel *(a)ued „benetzen, befeuchten, fließen“ gebildet; Grundlage der Redewendung jmdm. das Wasser nicht reichen können „jmdm. nicht gleichkommen, ihm unterlegen sein“ sind die folgenden historischen Verhältnisse: Da man bis ins 16. Jh. hinein nicht mit Messer und Gabel, sondern mit den Händen aß, wurden zum Händewaschen vor und nach dem Essen von Bediensteten kleine Schalen mit Wasser an den Tisch gebracht; wenn man bedenkt, dass diejenigen, die das Wasser reichten, bereits Untergebene waren, so kann man sich vorstellen, wo innerhalb der gesellschaftlichen Hierarchie jemand angesiedelt wurde bzw. wird, der anderen nicht das Wasser reichen kann
Verwitterte, weiße Bäume auf trockenem, roten Boden in einer offenen Landschaft mit wenigen grünen Sträuchern.
Wissenschaft

Der Todbringer

Süditalien verliert seine Olivenbäume, Mallorca seine Mandeln, Frankreich bangt um seinen Wein. Ein unsichtbarer Feind dringt nach Europa ein: das Bakterium Xylella fastidiosa. von ROMAN GOERGEN Die süditalienischen Landschaften sehen aus wie nach einem Feuer, doch es hat nicht gebrannt. In weiten Teilen Apuliens stehen...

Quanten, Schrödinger
Wissenschaft

Schrödingers gespenstische Katze

Die geisterhaften Quantensuperpositionen sind ein Riesenrätsel der Physik – nicht obwohl, sondern weil sie so winzig erscheinen. von RÜDIGER VAAS Die Welt ist seltsam – sogar viel seltsamer als in Fiktionen imaginiert. Das Seltsamste dabei: Die wahre Seltsamkeit bleibt uns fast vollständig verborgen. Mehr noch: Diese...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon