Wahrig Herkunftswörterbuch
Wasser
die hochdeutsche Bezeichnung für das lebensspendende Nass (
mhd.
wazzer, ahd.
wazzar) lässt sich ebenso wie engl.
water, schwed.
vatten, aber auch griech.
hýdōr und russ.
voda auf idg.
*uédōr, *uódōr „Wasser“ zurückführen; das idg.
Substantiv wurde seinerseits zu der idg.
Verbalwurzel *(a)ued– „benetzen, befeuchten, fließen“ gebildet; Grundlage der Redewendung jmdm. das Wasser nicht reichen können „jmdm. nicht gleichkommen, ihm unterlegen sein“ sind die folgenden historischen Verhältnisse: Da man bis ins 16. Jh. hinein nicht mit Messer und Gabel, sondern mit den Händen aß, wurden zum Händewaschen vor und nach dem Essen von Bediensteten kleine Schalen mit Wasser an den Tisch gebracht; wenn man bedenkt, dass diejenigen, die das Wasser reichten, bereits Untergebene waren, so kann man sich vorstellen, wo innerhalb der gesellschaftlichen Hierarchie jemand angesiedelt wurde bzw. wird, der anderen nicht das Wasser reichen kann
Wissenschaft
Auf der DNA-Spur
Die Analyse der am Tatort gefundenen DNA ist ein wichtiges Element kriminalistischer Ermittlungen. Wie funktionieren die Verfahren der Molekulargenetiker? von DANIELA WAKONIGG Lange Zeit mussten sich Ermittler mit Abdrücken von Fingern und Schuhen, der Farbe und Struktur gefundener Haare oder der Analyse von Blutgruppen begnügen...
Wissenschaft
Wie viel Energie die Fortpflanzung kostet
Während der Schwangerschaft verbraucht die werdende Mutter mehr Energie. Ein Teil dieser Energie fließt direkt in den ungeborenen Nachwuchs und ermöglicht dessen Wachstum. Doch zusätzlich hat die Mutter auch indirekte Kosten: Ihr Stoffwechsel erhöht sich, sie bildet energieintensive Strukturen wie die Plazenta und muss überdies...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Gefühlte Zeit
Der natürliche Treibhauseffekt erklärt
Gesundheitsprognose per KI
Der Luft zuliebe
Eine Frage der Ähre
Gesunde Ernährung ist Gen-Sache