Wahrig Herkunftswörterbuch

Mode
Das
lat.
Wort modus „Maß, Ziel, Art und Weise“ ist nicht nur ein im heutigen Deutschen gebräuchliches Fremdwort (vgl. den Begriff Spielmodus oder die Wendung Modus Vivendi „Lebensweise“), es ist auch die etymologische Grundlage des im 17. Jh. aus dem frz. mode „Brauch, Sitte, zeitgemäßer Geschmack“ übernommenen Wortes Mode. Die Bereiche, auf die sich die Mode damals wie heute erstreckte, sind Kleidung, Frisuren, Umgangsformen, Literatur und Kunst. Aber auch in der Sprache gibt es Moden, die zu (oft rasch veraltenden) Modewörtern führen. Wer es mit der Fixierung auf die Mode übertreibt, der wird gern einmal von oben herab als Modenarr oder Modegeck bezeichnet; andererseits bedeutet die ebenfalls frz. Fügung à la mode (wörtlich: „nach der Mode“) auf Deutsch „auf der Höhe der Zeit“. Es wird also nicht immer als geckenhaft angesehen, wenn man mit der Mode geht. Lange Zeit, bis ins 18. Jh. hinein, war Mode in Kleidung, Wohnkultur und Lebensweise das Privileg von Herrschern und Hochadeligen. Erst im 19. Jh. wurde das Großbürgertum zu der bestimmenden Kraft.
Recycling, Nachhaltigkeit, Nachhaltiges Recycling
Wissenschaft

Recyceln statt verbrennen

In ausgedienten Rotorblätter von Windrädern stecken etliche Materialien, die sich noch nutzen lassen. Bisher fehlten dazu die Techniken, jetzt gibt es vielversprechende Ansätze. von ANDREA HOFERICHTER Wie ein gestrandeter Wal liegt das 80 Meter lange Rotorblatt auf dem Betonpflaster des Bremerhavener Gewerbegebiets, kurz hinterm...

Lebensende, Vorsorge
Wissenschaft

»Wir müssen fragen – und zuhören«

Am Lebensende werden Menschen altruistisch, sagt der international renommierte Palliativmediziner Gian Domenico Borasio.

Der Beitrag »Wir müssen fragen – und zuhören« erschien zuerst auf wissenschaft.de...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch