Lexikon

Deuteronomst

[
griechisch
]
der Verfasser eines Geschichtswerks, das die Geschichte Israels von der Einwanderung nach Palästina bis zum Untergang des Staats Juda (586 v. Chr.) schildert. Er hat den entscheidenden Anteil an der Gestaltung der Bücher Deuteronomium ( = 5. Buch Mose), Josua, Richter, Samuel und Könige. Die Geschichte wird an den Grundsätzen des Deuteronomiums gemessen (vor allem: Alleinverehrung Jahwes an einem einzigen Heiligtum, Reinheit des Kultus) und als Geschichte des Ungehorsams beurteilt. Besonderes Interesse gilt dem Jerusalemer Tempel als dem einzigen von Gott erwählten Ort des Gottesdienstes. Entstanden bald nach 586 v. Chr.
Höhenmessung mit Atomuhren
Wissenschaft

Relativistisch genau – Atomuhren messen Höhenunterschiede

Albert Einstein sagte voraus, dass die Zeit auf Bergen oder sonstigen Erhebungen schneller vergeht als im Tal – schuld sind die höhenbedingten Unterschiede in der Erdschwerkraft. Jetzt ist es Physikern gelungen, den winzigen Effekt der gravitativen Zeitdehnung für die Höhenmessung selbst weit voneinander entfernter Orte zu nutzen...

Verschwörung
Wissenschaft

Wie soziale Resonanz Verschwörungstheorien fördert

Verschwörungstheorien bieten ihren Anhängern nicht nur einfache Antworten auf komplexe Fragen, sondern auch starke soziale Verbindungen zu Gleichgesinnten. Eine Studie gibt nun Einblicke in die sozialen Prozesse innerhalb von Gemeinschaften, die Staat und Gesellschaft misstrauen und glauben, die „Wahrheit“ durchschaut zu haben....

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