Lexikon
Deuteronomịst
[
griechisch
]der Verfasser eines Geschichtswerks, das die Geschichte Israels von der Einwanderung nach Palästina bis zum Untergang des Staats Juda (586 v. Chr.) schildert. Er hat den entscheidenden Anteil an der Gestaltung der Bücher Deuteronomium ( = 5. Buch Mose), Josua, Richter, Samuel und Könige. Die Geschichte wird an den Grundsätzen des Deuteronomiums gemessen (vor allem: Alleinverehrung Jahwes an einem einzigen Heiligtum, Reinheit des Kultus) und als Geschichte des Ungehorsams beurteilt. Besonderes Interesse gilt dem Jerusalemer Tempel als dem einzigen von Gott erwählten Ort des Gottesdienstes. Entstanden bald nach 586 v. Chr.
Wissenschaft
„Ich hab’ das mal recherchiert“ – aber richtig
Seit einiger Zeit fallen mir in den sozialen Medien vermehrt Kommentare von Wissenschaftlern auf, die sich darüber aufregen, dass Leute „ihre eigenen Recherchen machen“. Nur wer Experte ist und einen Doktortitel in der passenden Disziplin vorzuweisen hat, dürfe sich zu einem Thema äußern. Alle anderen sollen gefälligst schweigen...
Wissenschaft
Wenn es beim Einschlafen ruckt und zuckt
Warum uns beim Einschlafen zuweilen die Glieder zucken, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Man legt sich abends ins Bett und freut sich auf eine erholsame Nacht. Die Augen fallen zu, langsam entschwinden die Gedanken. Doch wenn man schon fast eingeschlafen ist, geht plötzlich ein Zucken durch Arme, Beine oder den ganzen Körper, und...