Lexikon

Telomer

[
das; Plural Telomere; griechisch
]
Endabschnitt der Chromosomen in den Zellen eukaryotischer Lebewesen (Eukaryoten). Telomere bestehen aus einer mehr als tausendfach wiederholten Abfolge von Nucleotiden. Bei jeder Zellteilung geht ein Abschnitt verloren, wodurch die Telomere langsam abgebaut werden und die Zelle altert. Unterschreitet die Telomerlänge ein kritisches Minimum, kann sich die Zelle nicht weiter teilen. Oft tritt dann der programmierte Zelltod (Apoptose) oder ein permanenter Wachstumsstopp ein. Das Enzym Telomerase kann die Telomere wieder aufbauen. Es ist z. B. in Keimzellen, in Stammzellen, aber auch in Krebszellen aktiv
Bewußtsein
Wissenschaft

Kino im Kopf

Können Forscher und Philosophen das Rätsel des Bewusstseins entschlüsseln? Text: TOBIAS HÜRTER Illustrationen: RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS Stellen Sie sich ein Wesen vor, das exakt so aussieht wie Sie, sich exakt so bewegt und so spricht wie Sie. Mit einem Unterschied: Diesem Wesen fehlt das innere Kino, das Sie in jedem wachen...

Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, stehende Pose, Text
Wissenschaft

Vom Umgang mit Fehlern

Eigentlich sollte das Recht, falschzuliegen, tief in der Wissenschaft verankert sein. Denn wie läuft es schließlich oft in der experimentellen Forschung? Die Biophysikerin Sylvia McLain fasste es in der britischen Tageszeitung The Guardian einmal folgendermaßen zusammen: „Für die Wissenschaft ist es normal, dass die meisten...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon