Lexikon
Liedermacher
Künstler, der selbst Text und Musik eines Stückes schreibt, es meist allein interpretiert und sich in seiner Gestaltung sowohl vom Schlager als auch dem anspruchsvolleren Kunstlied absetzen will. Die Bezeichnung wurde Anfang der 1960er Jahre von W. Biermann eingeführt. Vorbilder sind beim Arbeiterlied und beim amerikanischen Protestlied (B. Dylan, A. Guthrie, J. Baez) zu sehen. Die Texte behandeln oft tages- und gesellschaftspolitische Themen. Bekannte Vertreter in Deutschland und Österreich sind: W. Biermann, F. Degenhardt, H. R. Kunze, H. Wader, W. Ambros, L. Hirsch. Daneben gibt es Liedermacher, die in der Tradition des literarischen Chansons stehen, z. B. R. Mey, K. Wecker, K. Kiesewetter, G. Danzer.
Wissenschaft
Wie sich Kaffeebohnen im Schleichkatzendarm verändern
Kopi Luwak ist eine der teuersten Kaffeesorten der Welt. Die Besonderheit: Er stammt aus Kaffeebohnen, die von Schleichkatzen gefressen und wieder ausgeschieden wurden. Durch die Passage durch den Verdauungstrakt der kleinen Allesfresser sollen die Bohnen ein intensiveres und zugleich milderes Aroma bekommen. Diese These haben...
Wissenschaft
Die wahre Gefahr lauert in der Küche
Wo im Haushalt die meisten Keime lauern und was man gegen sie tun kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Einige Menschen haben massive Hemmungen, öffentliche Toiletten zu benutzen, weil sie befürchten, sie könnten sich dort mit gefährlichen Keimen infizieren. Deshalb erledigen sie die Angelegenheit entweder „schwebend“ oder...