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LEXIKON

Dylan

[
ˈdilən
]
Bob, eigentlich Robert Allen Zimmerman, US-amerikanischer Singer/Songwriter, Gitarrist und Schauspieler, * 24. 5. 1941 Duluth, Minn.; begann als Folksänger in der Tradition W. Guthries; begründete das neue Genre des Protestsongs („Like A Rolling Stone“, „Blowin In The Wind“, „The Times They Are A-Changing“) und wurde durch seine sprachgewaltigen Lieder in den 1960er Jahren zur Galionsfigur der US-amerikanischen Protest- und Friedensbewegung; musikalisch revolutionierte Dylan 1965/66 mit den Alben „Highway 61 Revisited“ und „Blonde On Blonde“ die Popmusik, indem er Folk- und Rockmusik zum Folkrock verband; er wurde zum Vorbild vieler Musiker, zahlreiche seiner Songs wurden als Coverversionen berühmt (z. B. „Mr. Tambourine Man“ von den Byrds, „The Mighty Quinn“ von Manfred Mann oder „Knockin On Heavens Door“ von Guns & Roses u. a.). Weitere Veröffentlichungen: „Planet Waves“ 1974; „Slow Train Coming“ 1979; „Time Out Of Mind“ 1997; „Modern Times“ 2006; „Together Through Life“ 2009; erhielt 2000 den Polar Music Prize., 2008 einen Sonderpreis des Pulitzer-Preises für seine lyrischen Kompositionen; wurde 2012 mit der Freiheitsmedaille der USA ausgezeichnet.
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