Wissensbibliothek
Wie wurde Octavian zu Augustus?
Innen- und außenpolitische Erfolge läuteten eine Periode friedlicher Stabilität ein, in der es zu einer kulturellen Blüte kam. 27 v. Chr. legte Octavian die Verfügungsgewalt über Heere und Provinzen zurück in die Hände von Senat und römischem Volk, um die alte Republik wiederherzustellen. Auf Bitten der Senatoren wollte er jedoch weiterhin für die Friedens- und Grenzsicherung der Hauptprovinzen sorgen. Kurz darauf wurde er vom Senat mit Ehrungen überhäuft, wie mit dem Ehrennamen Augustus (der Erhabene), dem späteren Kaisertitel. 23 v.Chr. legte Octavian auch noch das Konsulat nieder, erhielt dafür aber die Amtsgewalt des Volkstribuns und den Oberbefehl über die Armee. 12 v.Chr. avancierte er als Pontifex maximus (ranghöchster Priester) auch noch zur obersten Autorität in religiösen Angelegenheiten. Der »Vater des Vaterlandes« herrschte de facto als Kaiser mit dem Titel »Princeps« (der Erste, davon abgeleitet ist die Regierungsform des Prinzipats), Augustus hat jedoch die republikanischen Einrichtungen äußerlich nicht angetastet und nie eine monarchische Staatsform angestrebt.
Computer überall
„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...
Schutz vor Extremwetter
Hitzesommer und Überschwemmungen: Längst sind die Folgen des Klimawandels in Deutschland zu spüren. Doch mit naturnahen Maßnahmen können Städte, ländliche Gebiete und Küstenregionen geschützt werden. von JAN BERNDOFF Wer sich in Deutschland vor den Kapriolen des Klimawandels weitgehend sicher fühlte, musste in den letzten Jahren...